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Wednesday, 27 September 2017
{Konfettiparty} Interview mit dem Clown
Für Sarahs Blogtour von ihrem Buch Einmal im Jahr für immer hatte ich das Vergnügen den Clown interviewen zu dürfen. Dafür ist Sarah höchstpersönlich in die Rolle ihrer Figur geschlüpft und schon konnte das Live-Interview beginnen...
Kathrin: Danke, dass du dir Zeit für ein Interview genommen hast, Clown.
Clown: Mal sehen, wer am Ende von uns beiden Hübschen mehr Spaß haben wird.
K: Ja, ich bin gespannt! Hier kommt die erste Frage: Hattest du bei irgendwas, was du mit Amelie angestellt hast, ein schlechtes Gewissen?
C: Schlechtes Gewissen? Hörst du wie ich lache? Und zwar laut? Das einzige, was ich bereue ist, dass ich nicht noch mehr Unfug angestellt habe. Beispielsweise hätte ich gerne alle Fenster und Türen abgebaut. Das wäre vielleicht ein Spaß gewesen!
K: Aber wie würdest du reagieren, wenn plötzlich ein Clown in DEINEM Badezimmer stehen würde?
C: Wäre ich dann auch nackt und stände auf einer Waage? Ich weiß gar nicht, ob ich so ein Ding eigentlich besitze, aber sagen wir spaßeshalber ich wäre auch nackt und ein Clown stände in meiner Badezimmertür. Ist der Clown dann eigentlich eine Frau? Wäre ja wenigstens genauso unangenehm und peinlich, oder? Die Frage ist, wäre es ihr peinlicher, oder mir? Ich würde dem Clown auf jeden Fall die Hand schütteln. Mal sehen, wer in dem Moment länger die Nerven behält: Der Clown oder ich als nackter Mann.
K: Wer würde das nicht sehen wollen? Apropos Badezimmer: Wie lang brauchst du morgens bis die Schminke richtig sitzt?
C: Schminke? Ich verstehe die Frage nicht. Ich BIN der Clown.
K: Du schläfst ja in einer Hüpfburg in Amelies Wohnzimmer. Mal ganz ehrlich, wie bequem ist die Hüpfburg wirklich?
C: Ich verrate euch jetzt etwas, aber das bleibt unter uns: Vor dem Schlafengehen nehme ich eine Reisetablette zu mir. Es ist furchtbar in der Hüpfburg, als würde ich in einem sinkenden Schiff liegen und müsste hoffen, dass mich der Eisberg nicht trifft.
K: Aha! Also würdest du so eine Aktion wie mit Amelie nochmal machen oder nicht? Finanziell dürfte da immerhin ordentlich etwas für dich herausspringen.
C: Da muss ich die werte Damenwelt enttäuschen. Amelie ist und bleibt die einzige, für immer.
K: Ihr habt ihn gehört, Mädels! Wie ist das eigentlich, hast du ein "clownisches" Vorbild?
C: Nein, ich bin mir selbst mein Vorbild. Macht auch so viel mehr Spaß!
K: Gibt es dann vielleicht eine Clown-Stereotype, die du gar nicht leiden kannst?
C: Die Horrorclowns machen mir persönlich den Ruf etwas schlecht. Viele Menschen laufen schreiend vor mir weg, dabei tue ich gar nichts.
K: Dann brauche ich dich nicht zu fragen, ob du dir die Neuverfilmung von Stephen Kings "Es", die gerade ins Kino gekommen ist, ansehen wirst?
C: Doch, natürlich! Wie witzig wäre das bitte, wenn ich als Clown in den Film reingehe? Ich hätte den ganzen Saal am Ende wahrscheinlich für mich allein!
K: Das klingt sehr wahrscheinlich. Oh, wir sind tatsächlich schon bei der letzten Frage angelangt. Entscheide dich ganz schnell! Was wäre dir lieber: Eine Sahnetorte im Gesicht oder den ganzen Tag in viel zu großen Schuhen herumlaufen?
C: Ich finde beides mega komisch und damit gibst du mir auch Ideen, was ich mit Amelie noch so anstellen könnte. Die bevorzugt dann definitiv die Sahnetorte!
K: Dann bedanke ich mich für dieses äußerst erhellende Interview! Viel Spaß noch beim Quatsch-machen!
C: Vielen Dank! Es war mir eine Ehre!
Das war mal eine interessante Erfahrung, eine Romanfigur zu interviewen. Geschweige denn, überhaupt jemanden zu interviewen.
Seid ihr jetzt neugierig auf den Clown und Einmal im Jahr für immer geworden? Dann los! Holt es euch!
Hier findet ihr auch meine Rezension.
Frohes Lesen!
Tuesday, 26 September 2017
{German} Einmal im Jahr für immer - Sarah Ricchizzi
Skurrile Geschichte für die man Taschentücher bereithalten sollte!
Für Fans von: Ein Mann namens Ove - Fredrik Backman
Veröffentlichung: 2017 (Selfpublishing)
ISBN: 9783742775
Seiten: 344
Goodreads
Klappentext: Was bedeutet eigentlich Leben?
Math ist tot.
Und Amelie Red fragt sich, weshalb sie noch weiterleben soll.
Wozu den Schein wahren, wenn der Tod so schwer auf ihr lastet?
In ihrer Trauer um ihren verstorbenen Ehemann, vergisst Amelie Red, wer sie einst gewesen ist und verliert sich in ihrer eigenen Gedankenwelt. Dann klopft ein Clown unerwartet an ihre Badezimmertür und sprengt ihr Leben mit Abenteuern, die sie nicht erleben will. Ein Clown lässt sich allerdings nicht so einfach ignorieren, schon gar nicht, wenn im eigenen Treppenhaus ein Regenbogen erscheint, eine Hüpfburg im Wohnzimmer thront und sie das Haus nicht mehr durch die Haustür, sondern durch ein Fenster betreten muss.
Meinung
Cover: Die liebe Sarah hat das Cover selbst gemacht und ich muss sagen, sie hat echt Talent! Ich mag die Farbverläufe und die Farbe Blau spielt in diesem Roman immer wieder eine Rolle. Die schnörkelige Schriftart harmoniert auch wunderbar mit der schlichten, geraden.
Inhalt: Sarah war so nett, mir ein Rezensionsexemplar zu schicken. Zusammen mit einem Haufen Konfetti, Luftballons und einem persönlichen Brief. Hab mich total darüber gefreut! Aber ganz ehrlich, würde ich Sarah nicht kennen, hätte ich das Buch wahrscheinlich nicht gelesen, weil es einfach nicht mein Stil ist. Dumm wäre ich gewesen! Das Buch hat sogar mich, obwohl ich sonst fast ausschließlich Fantasy lese, in seinen Bann gezogen. Und das soll was heißen!
Es hat allerdings ein paar Inhalte gegeben, die mir etwas unrealistisch vorgekommen sind. Zum Beispiel reden Amelie und der Clown in einem der ersten Kapitel über das Duzen. Dabei sind sie in London und sprechen vermutlich Englisch. Und da siezt man sich bekanntlich nicht. Ich weiß, sowas ist schwierig, denn der Text ist auf Deutsch geschrieben. In synchronisierten Serien und Filmen ist sowas auch immer komisch. Meistens siezen sich die Figuren, obwohl sie sich schon ewig kennen, bis sie sich dann mal küssen.
Was ich auch noch komisch fand, war, dass alle Geld wie Heu haben und niemand muss wirklich arbeiten. Ich denke, diese Tatsache war einfach da, um ein paar Plot-technischen Problemen aus dem Weg zu gehen. Viel lieber hätte ich gesehen, wie Amelie neben ihrer Trauer auch mit Geldproblemen umgeht, aber das hätte vermutlich zu viel an der Handlung geändert.
Der Clown ist wirklich eine ungewöhnliche Figur und so ziemlich mein Liebling im ganzen Roman. Er stellt die lustigsten und verrücktesten Sachen an, ich habe oft so gelacht!
Vielleicht interessiert euch ja mein Interview mit ihm.
Am Ende musste ich wirklich weinen und ich weine nie bei Büchern! Aber das letzte Kapitel hat mir einfach den Rest gegeben!
Schreibstil: Die Autorin hat es schon sehr gut drauf, eine Geschichte zu erzählen. Mann muss beachten, dass das hier (abgesehen von einer Kurzgeschichte) ihr Erstlingswerk ist.
Das Gedankenkreisen, das mit Depressionen oft einhergeht, ist meiner Meinung nach gut dargestellt worden. Ja, Amelies Trauer ist fast greifbar und völlig verständlich.
Die Dialoge, besonders die Wortgefechte zwischen Amelie und dem Clown, sind einfach herrlich und auf den Punkt gebracht.
Leider gibt es noch ein paar Schwächen, an denen Sarah in Zukunft arbeiten sollte. Sie verwendet viele Ellipsen (= unvollständige Sätze) und jetzt könnte man sich darüber streiten ob das nun gut oder schlecht ist. Das ist wohl Geschmackssache. An manchen Stellen fand ich es gut, weil so Amelies Trauer verdeutlicht und das Erzähltempo verlangsamt wurde. Aber an anderen Stellen hat es leider nur den Lesefluss gestört. Außerdem finde ich, dass es insgesamt ein bisschen zu viel des Guten war.
Der Genitiv wurde manchmal seltsam verwendet, aber immer nur wenn es in Verbindung mit dem Clown war. "Des Clowns Schandtaten", "des Clowns Fußabdrücke", "des Clowns Auto" usw. Warum nicht einfach "die Schandtaten des Clowns"? Generell klangen manche Ausdrücke zu gestelzt. Das ist auch okay, wenn sich zum Beispiel eine Figur immer so ausdrückt, aber hier war es zu willkürlich. Oft hat sie "dies" verwendet, wenn "das" völlig gereicht und natürlich geklungen hätte, um nur ein Beispiel zu nennen.
Dann war die Verwendung der Zeitstufen sehr inkonsistent. Wenn etwas bereits Geschehenes erzählt wurde, wurden Plusquamperfekt, Perfekt und Präsens wild durcheinander gemischt. Überhaupt das Plusquamperfekt wurde ungewöhnlich oft verwendet. Mit der Zeit hat das ganze "hatte" fast genervt. Die wenigsten Leute erzählen so ihre Erlebnisse. Warum sollten es also Romanfiguren tun?
Die Autorin scheint lange, verschachtelte Sätze zu mögen, nur leider stört das den Lesefluss, genauso wie die Ellipsen. Solche Sätze musste ich nämlich oft zwei Mal lesen. Besonders verwirrend waren die langen, verschachtelten Ellipsen, die hin und wieder vorkamen. Die ergeben nämlich ohne die davor stehenden Sätze nur schwer Sinn. Außerdem kam es gerade bei den langen Sätzen zu Beistrich-Fehlern. Aber über das letztere Problem habe ich mich ohnehin schon mit Sarah unterhalten.
Es gab mitunter einige Sätze, die wie Fragen klangen, aber am Ende kam kein Fragezeichen.
Aber es wird eine zweite Auflage erscheinen und da werden hoffentlich auch die letzten Fehler beseitigt werden (;
Mein Fazit: Falls das Eine oder Andere noch überarbeitet wird, wäre da noch ein Knopf mehr drin!
Meine Bewertung: 4/5 Knöpfe
Für Fans von: Ein Mann namens Ove - Fredrik Backman
Veröffentlichung: 2017 (Selfpublishing)
ISBN: 9783742775
Seiten: 344
Goodreads
Klappentext: Was bedeutet eigentlich Leben?
Math ist tot.
Und Amelie Red fragt sich, weshalb sie noch weiterleben soll.
Wozu den Schein wahren, wenn der Tod so schwer auf ihr lastet?
In ihrer Trauer um ihren verstorbenen Ehemann, vergisst Amelie Red, wer sie einst gewesen ist und verliert sich in ihrer eigenen Gedankenwelt. Dann klopft ein Clown unerwartet an ihre Badezimmertür und sprengt ihr Leben mit Abenteuern, die sie nicht erleben will. Ein Clown lässt sich allerdings nicht so einfach ignorieren, schon gar nicht, wenn im eigenen Treppenhaus ein Regenbogen erscheint, eine Hüpfburg im Wohnzimmer thront und sie das Haus nicht mehr durch die Haustür, sondern durch ein Fenster betreten muss.
Meinung
Cover: Die liebe Sarah hat das Cover selbst gemacht und ich muss sagen, sie hat echt Talent! Ich mag die Farbverläufe und die Farbe Blau spielt in diesem Roman immer wieder eine Rolle. Die schnörkelige Schriftart harmoniert auch wunderbar mit der schlichten, geraden.
Inhalt: Sarah war so nett, mir ein Rezensionsexemplar zu schicken. Zusammen mit einem Haufen Konfetti, Luftballons und einem persönlichen Brief. Hab mich total darüber gefreut! Aber ganz ehrlich, würde ich Sarah nicht kennen, hätte ich das Buch wahrscheinlich nicht gelesen, weil es einfach nicht mein Stil ist. Dumm wäre ich gewesen! Das Buch hat sogar mich, obwohl ich sonst fast ausschließlich Fantasy lese, in seinen Bann gezogen. Und das soll was heißen!
Es hat allerdings ein paar Inhalte gegeben, die mir etwas unrealistisch vorgekommen sind. Zum Beispiel reden Amelie und der Clown in einem der ersten Kapitel über das Duzen. Dabei sind sie in London und sprechen vermutlich Englisch. Und da siezt man sich bekanntlich nicht. Ich weiß, sowas ist schwierig, denn der Text ist auf Deutsch geschrieben. In synchronisierten Serien und Filmen ist sowas auch immer komisch. Meistens siezen sich die Figuren, obwohl sie sich schon ewig kennen, bis sie sich dann mal küssen.
Was ich auch noch komisch fand, war, dass alle Geld wie Heu haben und niemand muss wirklich arbeiten. Ich denke, diese Tatsache war einfach da, um ein paar Plot-technischen Problemen aus dem Weg zu gehen. Viel lieber hätte ich gesehen, wie Amelie neben ihrer Trauer auch mit Geldproblemen umgeht, aber das hätte vermutlich zu viel an der Handlung geändert.
Der Clown ist wirklich eine ungewöhnliche Figur und so ziemlich mein Liebling im ganzen Roman. Er stellt die lustigsten und verrücktesten Sachen an, ich habe oft so gelacht!
Vielleicht interessiert euch ja mein Interview mit ihm.
Am Ende musste ich wirklich weinen und ich weine nie bei Büchern! Aber das letzte Kapitel hat mir einfach den Rest gegeben!
Schreibstil: Die Autorin hat es schon sehr gut drauf, eine Geschichte zu erzählen. Mann muss beachten, dass das hier (abgesehen von einer Kurzgeschichte) ihr Erstlingswerk ist.
Das Gedankenkreisen, das mit Depressionen oft einhergeht, ist meiner Meinung nach gut dargestellt worden. Ja, Amelies Trauer ist fast greifbar und völlig verständlich.
Die Dialoge, besonders die Wortgefechte zwischen Amelie und dem Clown, sind einfach herrlich und auf den Punkt gebracht.
Leider gibt es noch ein paar Schwächen, an denen Sarah in Zukunft arbeiten sollte. Sie verwendet viele Ellipsen (= unvollständige Sätze) und jetzt könnte man sich darüber streiten ob das nun gut oder schlecht ist. Das ist wohl Geschmackssache. An manchen Stellen fand ich es gut, weil so Amelies Trauer verdeutlicht und das Erzähltempo verlangsamt wurde. Aber an anderen Stellen hat es leider nur den Lesefluss gestört. Außerdem finde ich, dass es insgesamt ein bisschen zu viel des Guten war.
Der Genitiv wurde manchmal seltsam verwendet, aber immer nur wenn es in Verbindung mit dem Clown war. "Des Clowns Schandtaten", "des Clowns Fußabdrücke", "des Clowns Auto" usw. Warum nicht einfach "die Schandtaten des Clowns"? Generell klangen manche Ausdrücke zu gestelzt. Das ist auch okay, wenn sich zum Beispiel eine Figur immer so ausdrückt, aber hier war es zu willkürlich. Oft hat sie "dies" verwendet, wenn "das" völlig gereicht und natürlich geklungen hätte, um nur ein Beispiel zu nennen.
Dann war die Verwendung der Zeitstufen sehr inkonsistent. Wenn etwas bereits Geschehenes erzählt wurde, wurden Plusquamperfekt, Perfekt und Präsens wild durcheinander gemischt. Überhaupt das Plusquamperfekt wurde ungewöhnlich oft verwendet. Mit der Zeit hat das ganze "hatte" fast genervt. Die wenigsten Leute erzählen so ihre Erlebnisse. Warum sollten es also Romanfiguren tun?
Die Autorin scheint lange, verschachtelte Sätze zu mögen, nur leider stört das den Lesefluss, genauso wie die Ellipsen. Solche Sätze musste ich nämlich oft zwei Mal lesen. Besonders verwirrend waren die langen, verschachtelten Ellipsen, die hin und wieder vorkamen. Die ergeben nämlich ohne die davor stehenden Sätze nur schwer Sinn. Außerdem kam es gerade bei den langen Sätzen zu Beistrich-Fehlern. Aber über das letztere Problem habe ich mich ohnehin schon mit Sarah unterhalten.
Es gab mitunter einige Sätze, die wie Fragen klangen, aber am Ende kam kein Fragezeichen.
Aber es wird eine zweite Auflage erscheinen und da werden hoffentlich auch die letzten Fehler beseitigt werden (;
Mein Fazit: Falls das Eine oder Andere noch überarbeitet wird, wäre da noch ein Knopf mehr drin!
Meine Bewertung: 4/5 Knöpfe
Tuesday, 29 August 2017
{German} Feuerrot - Nina Blazon
Die Hexenjagd ist eröffnet!
Für Fans von: Grave Mercy - Robin LaFevers
Veröffentlichung: 2016
ISBN: 3473401331
Seiten: 512
Goodreads
Klappentext: Ein mysteriöser Gast kommt ins Haus des Ravensburger Kaufmannes Humpis. Schon am ersten Tag flirtet Lucio mit der schönen Magd Magdalene. Doch er ist ihr nicht geheuer, in seinen Bernsteinaugen lodert ein gefährliches Feuer. Ihre Ahnung soll sie nicht täuschen: Als sie nicht auf Lucios Verführungskünste hereinfällt, nennt er sie eine Hexe. In Zeiten der Inquisition kommt dies einem Todesurteil gleich ...
Meinung
Cover: Dass ich kein Fan von Gesichtern auf Covern bin, habe ich ja schon oft gesagt. Es ist nur so, dass es das falsche Gesicht ist. Elisabeth hat rote Haare, okay, aber ich hatte eher das Gefühl, dass Madda die Hauptfigur ist. Klar, Elisabeth ist auch eine sehr wichtige Figur und wir lesen viel aus ihrer Perspektive, aber dann müsste auch Beno auf das Cover. Außerdem geht es im Klappentext nur um Madda.
Inhalt: Geschichten über die Zeit der Hexenverfolgung gibt es wie Sand am Meer. Aber wenn ihr nur eine davon lest, dann muss es diese sein!
Wir befinden uns im mittelalterlichen Ravensburg, das von Unwettern und Unglück heimgesucht wurde und in dieser Situation ist es natürlich einfach, das auf Hexen und Dämonen zu schieben. Da kommt der Inquisitor Heinrich Kramer genau richtig. Geschickt spielt er seine Spielchen und schafft es so, dass eine Frau nach der anderen als Hexe angeklagt und verurteilt wird, um dann hingerichtet zu werden. Zugegeben, bei den anderen Frauen ist es zunächst wirklich schwer zu sagen, ob sie unschuldig sind oder nicht.
Aus Maddas Perspektive sieht die Sache schon anders aus. Sie ist eine einfache Bedienstete, die Niemandem etwas Böses will. Sie ist aber auch selbstbewusst und will von keinem Mann abhängig sein. Von Lucio Malaspani, dem schönen Italiener, lässt sie sich nicht umgarnen, denn sie durchschaut ihn - im Gegensatz zu den meisten Mitgliedern der Familie Humpis. Elisabeth ist ihm völlig verfallen, aber Beno ahnt, dass etwas faul ist.
Während der ersten Hälfte des Romans fragt man sich ständig, wann Madda denn nun angeklagt wird und vor allem warum. Dann zieht sich die Schlinge plötzlich zu. Während des Prozesses sieht man die bisherigen Ereignisse aus einem anderen Licht. Auf einmal kommen all die kleinen, verdächtigen Dinge zu Tage, die Madda schlecht dastehen lassen, obwohl sie nichts Böses gewollt hatte.
Beim Lesen wird einem bewusst, wie einfach es damals war, eine Frau als Hexe anzuklagen. Die Obrigkeit musste nur ein bisschen in die Handlungen der Verdächtigen hineininterpretieren und schon glauben plötzlich alle möglichen Leute etwas Verdächtiges gesehen zu haben. Das hat mir mehrere Gänsehautmomente beschert.
Schreibstil: Wie immer schreibt Nina Blazon so, dass man einfach nicht aufhören kann zu lesen. Erst dachte ich, ich würde ewig für diesen Wälzer brauchen. Es ist immerhin ein historischer Roman mit über 500 Seiten und so ein Hardcover kann ich nicht für Unterwegs einstecken. Aber man sollte sich wirklich nicht vom Genre oder der Länge abschrecken lassen, denn dieses Buch hat nichts von der Schwere, die da oft üblich ist.
Es wimmelt auch nicht vor veralteten Begriffen und obwohl es ein Glossar gibt, musste ich kaum etwas nachschlagen. Die Sprache war schlicht, aber nicht zu modern. Die Dialoge waren auf den Punkt gebracht und ich hatte das Gefühl, jede Figur hatte ihre eigene Stimme. Auch die verschiedenen Perspektiven haben sich gut unterschieden, wobei Nina Blazon das in Der Winter der schwarzen Rosen geradezu perfektioniert hat. Im Vergleich zu Der Kuss der Russalka, auch ein historischer Roman, wird deutlich, dass sie riesengroße Fortschritte gemacht hat. Aber gut, zwischen den beiden Büchern liegen auch mehr als zehn Jahre.
Das Buch war spannend, es gab Intrigen und Geheimnisse, ich habe mehr als einmal entsetzt die Luft angehalten und mitgefiebert bis zur allerletzten Seite. Was will man mehr?
Das Erzähltempo passt wirklich genau, nicht zu schnell, nicht zu langsam, aber auch das kennt man von Nina Blazon. Außerdem war die Handlung stimmig und logisch, gekrönt wird sie von einem runden Abschluss, der einfach keine Wünsche offen lässt.
Mein Fazit: Ich habe lange gesucht, aber ich kann wirklich keine Makel finden! Außer das Cover vielleicht, aber dafür kann die Autorin nichts (;
Meine Bewertung: 5/5 Knöpfe
Für Fans von: Grave Mercy - Robin LaFevers
Veröffentlichung: 2016
ISBN: 3473401331
Seiten: 512
Goodreads
Klappentext: Ein mysteriöser Gast kommt ins Haus des Ravensburger Kaufmannes Humpis. Schon am ersten Tag flirtet Lucio mit der schönen Magd Magdalene. Doch er ist ihr nicht geheuer, in seinen Bernsteinaugen lodert ein gefährliches Feuer. Ihre Ahnung soll sie nicht täuschen: Als sie nicht auf Lucios Verführungskünste hereinfällt, nennt er sie eine Hexe. In Zeiten der Inquisition kommt dies einem Todesurteil gleich ...
Cover: Dass ich kein Fan von Gesichtern auf Covern bin, habe ich ja schon oft gesagt. Es ist nur so, dass es das falsche Gesicht ist. Elisabeth hat rote Haare, okay, aber ich hatte eher das Gefühl, dass Madda die Hauptfigur ist. Klar, Elisabeth ist auch eine sehr wichtige Figur und wir lesen viel aus ihrer Perspektive, aber dann müsste auch Beno auf das Cover. Außerdem geht es im Klappentext nur um Madda.
Inhalt: Geschichten über die Zeit der Hexenverfolgung gibt es wie Sand am Meer. Aber wenn ihr nur eine davon lest, dann muss es diese sein!
Wir befinden uns im mittelalterlichen Ravensburg, das von Unwettern und Unglück heimgesucht wurde und in dieser Situation ist es natürlich einfach, das auf Hexen und Dämonen zu schieben. Da kommt der Inquisitor Heinrich Kramer genau richtig. Geschickt spielt er seine Spielchen und schafft es so, dass eine Frau nach der anderen als Hexe angeklagt und verurteilt wird, um dann hingerichtet zu werden. Zugegeben, bei den anderen Frauen ist es zunächst wirklich schwer zu sagen, ob sie unschuldig sind oder nicht.
Aus Maddas Perspektive sieht die Sache schon anders aus. Sie ist eine einfache Bedienstete, die Niemandem etwas Böses will. Sie ist aber auch selbstbewusst und will von keinem Mann abhängig sein. Von Lucio Malaspani, dem schönen Italiener, lässt sie sich nicht umgarnen, denn sie durchschaut ihn - im Gegensatz zu den meisten Mitgliedern der Familie Humpis. Elisabeth ist ihm völlig verfallen, aber Beno ahnt, dass etwas faul ist.
Während der ersten Hälfte des Romans fragt man sich ständig, wann Madda denn nun angeklagt wird und vor allem warum. Dann zieht sich die Schlinge plötzlich zu. Während des Prozesses sieht man die bisherigen Ereignisse aus einem anderen Licht. Auf einmal kommen all die kleinen, verdächtigen Dinge zu Tage, die Madda schlecht dastehen lassen, obwohl sie nichts Böses gewollt hatte.
Beim Lesen wird einem bewusst, wie einfach es damals war, eine Frau als Hexe anzuklagen. Die Obrigkeit musste nur ein bisschen in die Handlungen der Verdächtigen hineininterpretieren und schon glauben plötzlich alle möglichen Leute etwas Verdächtiges gesehen zu haben. Das hat mir mehrere Gänsehautmomente beschert.
Schreibstil: Wie immer schreibt Nina Blazon so, dass man einfach nicht aufhören kann zu lesen. Erst dachte ich, ich würde ewig für diesen Wälzer brauchen. Es ist immerhin ein historischer Roman mit über 500 Seiten und so ein Hardcover kann ich nicht für Unterwegs einstecken. Aber man sollte sich wirklich nicht vom Genre oder der Länge abschrecken lassen, denn dieses Buch hat nichts von der Schwere, die da oft üblich ist.
Es wimmelt auch nicht vor veralteten Begriffen und obwohl es ein Glossar gibt, musste ich kaum etwas nachschlagen. Die Sprache war schlicht, aber nicht zu modern. Die Dialoge waren auf den Punkt gebracht und ich hatte das Gefühl, jede Figur hatte ihre eigene Stimme. Auch die verschiedenen Perspektiven haben sich gut unterschieden, wobei Nina Blazon das in Der Winter der schwarzen Rosen geradezu perfektioniert hat. Im Vergleich zu Der Kuss der Russalka, auch ein historischer Roman, wird deutlich, dass sie riesengroße Fortschritte gemacht hat. Aber gut, zwischen den beiden Büchern liegen auch mehr als zehn Jahre.
Das Buch war spannend, es gab Intrigen und Geheimnisse, ich habe mehr als einmal entsetzt die Luft angehalten und mitgefiebert bis zur allerletzten Seite. Was will man mehr?
Das Erzähltempo passt wirklich genau, nicht zu schnell, nicht zu langsam, aber auch das kennt man von Nina Blazon. Außerdem war die Handlung stimmig und logisch, gekrönt wird sie von einem runden Abschluss, der einfach keine Wünsche offen lässt.
Mein Fazit: Ich habe lange gesucht, aber ich kann wirklich keine Makel finden! Außer das Cover vielleicht, aber dafür kann die Autorin nichts (;
Meine Bewertung: 5/5 Knöpfe
Monday, 7 August 2017
{German} Ewigkeitsgefüge - Laura Labas
Ein Urban-Fantasy-Roman, der besser sein könnte.
Für Fans von: City of Bones - Cassandra Clare, Angelfall - Susan Ee
Veröffentlichung: 2017
ISBN: 3959912978
Seiten: 310
Goodreads
Klappentext: »Er war ein Gott, der keiner sein wollte.«
In Arden Creek ist nichts so, wie es scheint. Wer des Nachts durch die Straßen wandert, findet sich schon bald in der tödlichen Umarmung eines Mordenox wieder. Eine Kreatur, die mit ledrigen schwarzen Flügeln vom Himmel hinabstürzt und ihre Zähne in das zarte Fleisch ihrer Opfer senkt.
Lydia Prescott gehört zu einem Clan, der um diese Gefahr weiß. Als Somna ist sie dazu in der Lage, die Wandlung von Menschen zu Mordenox zu verhindern. Obwohl ihre Gabe so wichtig ist, ist sie noch nicht bereit, sie einzusetzen.
Dann aber wird ihr Clan beinahe vollständig ausgelöscht und sie muss lernen, sich selbst zu vertrauen. Gejagt von ihrem Feind und hin- und hergerissen zwischen den verschiedenen Mächten in der Stadt, kämpft sie darum, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen und ihre Bestimmung zu erfüllen.
Meinung
Cover: Das Cover gefällt mir, wie die meisten von diesem Verlag, wirklich ausgesprochen gut. Was der Ausschnitt der Astronomischen Uhr in Prag da soll, verstehe ich aber nicht. Die Geschichte spielt nicht in Prag, noch hat sie etwas mit Prag oder der Uhr zu tun.
Inhalt: Der Plot hat mich leider überhaupt nicht interessiert. Da war kein Mitfiebern, keine großen Überraschungen und nur sehr wenig Originalität. Vielleicht lese ich einfach zu viel im Urban Fantasy Genre, weshalb es mir vorkommt, als hätte ich das alles schon mal irgendwo gesehen.
Die Charaktere sind mir nicht gerade sympathisch und die Charaktere, die unsympathisch sein sollen, sind einfach schlecht gemacht. Es sind Bösewichte vom Typ Ich-bin-böse-weil-ich-böse-bin.
Gleich am Anfang werden ein Haufen Charaktere vorgestellt, nur damit sie im nächsten Kapitel umgebracht werden oder spätestens ein paar Kapitel darauf sterben.
Ace und Tristan konnte ich zwischendurch nur schlecht auseinanderhalten. Wahrscheinlich, weil sie beide perfekt aussehen und perfekt sind und mir das große Kotzen bei der Vorstellung kommt.
Bei den Büchern vom Drachenmond Verlag geht es mir meistens so, dass ich die Idee mag und der Anfang ganz gut ist, aber dann geht es steil bergab. Hier war es so, dass mich die Geschichte von Beginn an nicht mitgerissen hat. Sie ist zumindest nicht schlimmer geworden.
Das erste Kapitel ist voll von Info-Dumping und hätte es die Übersicht auf der ersten Seite nicht gegeben, wäre das ganze Buch sehr verwirrend.
Zwischendurch habe ich mich gefragt, ob wirklich drei verschiedene Organisationen notwendig sind, noch dazu, wenn sie so schlecht vernetzt sind. Lydia stellt immer wieder fest, wie wenig sie über die anderen Organisationen (hab ihre Namen schon vergessen) weiß, sodass ich mich frage, was sie überhaupt weiß. Oft raucht ihr der Schädel (das steht wirklich mehrmals so im Buch) bei den einfachsten Erklärungen.
Schreibstil: Die Autorin hat einen eher mittelmäßigen Schreibstil und daran könnte sie wirklich arbeiten. Sie muss noch lernen, wie man Spannung aufbaut und eine Geschichte interessant erzählt. Dann wird es auch für den Leser angenehmer.
Außerdem scheint mir das Lektorat und Korrektorat nicht sonderlich genau gewesen sein. Da gibt es ganze Absätze, die schöner formuliert sein könnten und Tippfehler findet man auch ständig.
Für meinen Geschmack gab es hier viel zu viele Strichpunkte, fast in jedem Kapitel einen. Eigentlich sollte man diese vermeiden, vor allem in Prosa-Texten. Aber ich weiß, manche Leute fühlen sich besonders intelligent, wenn sie Strichpunkte verwenden. Nur sollte man dann auch wissen, wie das richtig geht. Was auf Laura Labas nicht zutrifft.
Mein Fazit: Uninteressanter Plot und langweilige Charaktere.
Meine Bewertung: 3/5 Knöpfe
Für Fans von: City of Bones - Cassandra Clare, Angelfall - Susan Ee
Veröffentlichung: 2017
ISBN: 3959912978
Seiten: 310
Goodreads
Klappentext: »Er war ein Gott, der keiner sein wollte.«
In Arden Creek ist nichts so, wie es scheint. Wer des Nachts durch die Straßen wandert, findet sich schon bald in der tödlichen Umarmung eines Mordenox wieder. Eine Kreatur, die mit ledrigen schwarzen Flügeln vom Himmel hinabstürzt und ihre Zähne in das zarte Fleisch ihrer Opfer senkt.
Lydia Prescott gehört zu einem Clan, der um diese Gefahr weiß. Als Somna ist sie dazu in der Lage, die Wandlung von Menschen zu Mordenox zu verhindern. Obwohl ihre Gabe so wichtig ist, ist sie noch nicht bereit, sie einzusetzen.
Dann aber wird ihr Clan beinahe vollständig ausgelöscht und sie muss lernen, sich selbst zu vertrauen. Gejagt von ihrem Feind und hin- und hergerissen zwischen den verschiedenen Mächten in der Stadt, kämpft sie darum, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen und ihre Bestimmung zu erfüllen.
Meinung
Cover: Das Cover gefällt mir, wie die meisten von diesem Verlag, wirklich ausgesprochen gut. Was der Ausschnitt der Astronomischen Uhr in Prag da soll, verstehe ich aber nicht. Die Geschichte spielt nicht in Prag, noch hat sie etwas mit Prag oder der Uhr zu tun.
Inhalt: Der Plot hat mich leider überhaupt nicht interessiert. Da war kein Mitfiebern, keine großen Überraschungen und nur sehr wenig Originalität. Vielleicht lese ich einfach zu viel im Urban Fantasy Genre, weshalb es mir vorkommt, als hätte ich das alles schon mal irgendwo gesehen.
Die Charaktere sind mir nicht gerade sympathisch und die Charaktere, die unsympathisch sein sollen, sind einfach schlecht gemacht. Es sind Bösewichte vom Typ Ich-bin-böse-weil-ich-böse-bin.
Gleich am Anfang werden ein Haufen Charaktere vorgestellt, nur damit sie im nächsten Kapitel umgebracht werden oder spätestens ein paar Kapitel darauf sterben.
Ace und Tristan konnte ich zwischendurch nur schlecht auseinanderhalten. Wahrscheinlich, weil sie beide perfekt aussehen und perfekt sind und mir das große Kotzen bei der Vorstellung kommt.
Bei den Büchern vom Drachenmond Verlag geht es mir meistens so, dass ich die Idee mag und der Anfang ganz gut ist, aber dann geht es steil bergab. Hier war es so, dass mich die Geschichte von Beginn an nicht mitgerissen hat. Sie ist zumindest nicht schlimmer geworden.
Das erste Kapitel ist voll von Info-Dumping und hätte es die Übersicht auf der ersten Seite nicht gegeben, wäre das ganze Buch sehr verwirrend.
Zwischendurch habe ich mich gefragt, ob wirklich drei verschiedene Organisationen notwendig sind, noch dazu, wenn sie so schlecht vernetzt sind. Lydia stellt immer wieder fest, wie wenig sie über die anderen Organisationen (hab ihre Namen schon vergessen) weiß, sodass ich mich frage, was sie überhaupt weiß. Oft raucht ihr der Schädel (das steht wirklich mehrmals so im Buch) bei den einfachsten Erklärungen.
Schreibstil: Die Autorin hat einen eher mittelmäßigen Schreibstil und daran könnte sie wirklich arbeiten. Sie muss noch lernen, wie man Spannung aufbaut und eine Geschichte interessant erzählt. Dann wird es auch für den Leser angenehmer.
Außerdem scheint mir das Lektorat und Korrektorat nicht sonderlich genau gewesen sein. Da gibt es ganze Absätze, die schöner formuliert sein könnten und Tippfehler findet man auch ständig.
Für meinen Geschmack gab es hier viel zu viele Strichpunkte, fast in jedem Kapitel einen. Eigentlich sollte man diese vermeiden, vor allem in Prosa-Texten. Aber ich weiß, manche Leute fühlen sich besonders intelligent, wenn sie Strichpunkte verwenden. Nur sollte man dann auch wissen, wie das richtig geht. Was auf Laura Labas nicht zutrifft.
Mein Fazit: Uninteressanter Plot und langweilige Charaktere.
Meine Bewertung: 3/5 Knöpfe
Monday, 31 July 2017
{German} Whisper - Isabel Abedi
Geisterhafte Mystery in einem kleinen Dorf.
Für Fans von: Die letzte Nach - Isabel Abedi
Veröffentlichung: 2005
ISBN: 3401053698
Seiten: 275
Goodreads
Klappentext: Eine unwirkliche Stille liegt über Whisper, dem alten Haus, drückend und gefährlich. Als Noa es das erste Mal betritt, ist sie gleichermaßen ergriffen von Furcht und neugieriger Erwartung. Doch niemand außer ihr scheint zu spüren, dass das alte Gebäude ein lang gehütetes Geheimnis birgt ...
Nicht nur von einem geheimnisvollen Haus, auch von einem nie geklärten Mord, von menschlichen Leidenschaften und einer großen Liebe erzählt Isabel Abedi in "Whisper". Meisterhaft versteht es die Erfolgsautorin ihre Leser in eine mysteriöse, kaum auszuhaltende Spannung zu versetzen. Nicht ohne Grund ist "Whisper" für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert und von der Presse hoch gelobt worden. Ein ungewöhnliches und großartiges Buch.
Meinung
Cover: Was der fallende Edelstein da soll, versteht man erst, wenn man das Buch gelesen hat. Ich mag diese Schlichtheit, nur die Schriftart gefällt mir nicht ganz. Der Titel bezieht sich auf das Haus, das die Hauptfigur Noa so nennt, aber bis zum Schluss habe ich nicht verstanden, warum sie den Namen passend findet.
Inhalt: Die Handlung von Whisper hat mich stark an Die Längste Nacht erinnert, Isabel Abedis neuesten Roman. Es gibt viele Parallelen: Ein Mädchen kommt neu in ein Dorf, wo es bald auf ein dunkles Geheimnis stößt. Es geht um einen ungeklärten Mord, bei dem ein ungewöhnliches Mädchen umgebracht wurde, in dessen Schatten die neugierige Protagonistin steht. An ihrer Seite steht ein (natürlich) gut aussehender Kerl, in den sie sich verliebt. Die Dorfbewohner verhalten sich verdächtig, jeder scheint etwas zu wissen, keiner will aber etwas verraten. Unbekannte Verwandtschaftsverhältnisse werden aufgedeckt. Hier hat die Protagonistin Höhenangst, dort hat sie Angst vor dem Fallen. Ein VW-Bus kommt auch in beiden Büchern vor.
Hätte ich vorher nicht Die Längste Nacht gelesen, hätte mir Whisper vielleicht ein bisschen besser gefallen. Wobei es mir umgekehrt nicht anders gegangen wäre.
Selbstverständlich hat Whisper auch viel Neues zu bieten, sonst hätte ich es nicht gelesen. Ich mochte die Idee mit dem Geist, der mit Noa und David mittels Gläserrücken kommuniziert. Die Tagebucheinträge am Anfang jedes Kapitels haben auch hervorragend dazugepasst. Sie hatten fast immer eine Gemeinsamkeit mit der Handlung in der Gegenwart, und wenn es nur das Wetter war.
Die Protagonistin Noa war mir gleich sympathisch. Sie hat eine selbstbewusste Art, mag es aber nicht - im Gegensatz zu ihrer Mutter - im Rampenlicht zu stehen. Außerdem ist sie abenteuerlustig und neugierig, was die Handlung schnell vorantreibt. Fotografie ist ihre Leidenschaft und die Autorin scheint hierbei gut recherchiert zu haben.
Ihre Mutter Kat ist auch eine ganz besondere Figur, so ganz anders als Noa, aber sie haben mehr gemeinsam als ihnen beiden lieb ist.
Alle Charaktere hatten schon vor Beginn des Romans eine Vergangenheit, was wirklich toll miteingebunden wurde. Dadurch wirkten sie besonders realitätsnah.
Schreibstil: Isabel Abedis Stil hat mich schon in Die Längste Nacht begeistert. Ihr gelingt es meisterlich, ein Bild zu malen, das man ganz klar vor sich sieht.
Bis zum Schluss hatte ich wirklich keine Ahnung wer der*die Mörder*in ist. Wobei ich die endgültige Auflösung dann doch etwas an den Haaren herbeigezogen fand.
Es gibt nicht ein zähes Kapitel oder einen überflüssigen Satz. Die Spannung wird immer beibehalten und ich konnte das Buch wieder einmal kaum aus der Hand legen.
Nur leider kann die Autorin nicht das Selbe und das Gleiche auseinander halten.
Mein Fazit: Ich hoffe, dass sich in Isabel Abedis anderen Büchern nicht auch so ein Handlungsmuster abzeichnet, denn ich werde sie bestimmt alle lesen!
Meine Bewertung: 4/5 Knöpfe
Für Fans von: Die letzte Nach - Isabel Abedi
Veröffentlichung: 2005
ISBN: 3401053698
Seiten: 275
Goodreads
Klappentext: Eine unwirkliche Stille liegt über Whisper, dem alten Haus, drückend und gefährlich. Als Noa es das erste Mal betritt, ist sie gleichermaßen ergriffen von Furcht und neugieriger Erwartung. Doch niemand außer ihr scheint zu spüren, dass das alte Gebäude ein lang gehütetes Geheimnis birgt ...
Nicht nur von einem geheimnisvollen Haus, auch von einem nie geklärten Mord, von menschlichen Leidenschaften und einer großen Liebe erzählt Isabel Abedi in "Whisper". Meisterhaft versteht es die Erfolgsautorin ihre Leser in eine mysteriöse, kaum auszuhaltende Spannung zu versetzen. Nicht ohne Grund ist "Whisper" für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert und von der Presse hoch gelobt worden. Ein ungewöhnliches und großartiges Buch.
Meinung
Cover: Was der fallende Edelstein da soll, versteht man erst, wenn man das Buch gelesen hat. Ich mag diese Schlichtheit, nur die Schriftart gefällt mir nicht ganz. Der Titel bezieht sich auf das Haus, das die Hauptfigur Noa so nennt, aber bis zum Schluss habe ich nicht verstanden, warum sie den Namen passend findet.
Inhalt: Die Handlung von Whisper hat mich stark an Die Längste Nacht erinnert, Isabel Abedis neuesten Roman. Es gibt viele Parallelen: Ein Mädchen kommt neu in ein Dorf, wo es bald auf ein dunkles Geheimnis stößt. Es geht um einen ungeklärten Mord, bei dem ein ungewöhnliches Mädchen umgebracht wurde, in dessen Schatten die neugierige Protagonistin steht. An ihrer Seite steht ein (natürlich) gut aussehender Kerl, in den sie sich verliebt. Die Dorfbewohner verhalten sich verdächtig, jeder scheint etwas zu wissen, keiner will aber etwas verraten. Unbekannte Verwandtschaftsverhältnisse werden aufgedeckt. Hier hat die Protagonistin Höhenangst, dort hat sie Angst vor dem Fallen. Ein VW-Bus kommt auch in beiden Büchern vor.
Hätte ich vorher nicht Die Längste Nacht gelesen, hätte mir Whisper vielleicht ein bisschen besser gefallen. Wobei es mir umgekehrt nicht anders gegangen wäre.
Selbstverständlich hat Whisper auch viel Neues zu bieten, sonst hätte ich es nicht gelesen. Ich mochte die Idee mit dem Geist, der mit Noa und David mittels Gläserrücken kommuniziert. Die Tagebucheinträge am Anfang jedes Kapitels haben auch hervorragend dazugepasst. Sie hatten fast immer eine Gemeinsamkeit mit der Handlung in der Gegenwart, und wenn es nur das Wetter war.
Die Protagonistin Noa war mir gleich sympathisch. Sie hat eine selbstbewusste Art, mag es aber nicht - im Gegensatz zu ihrer Mutter - im Rampenlicht zu stehen. Außerdem ist sie abenteuerlustig und neugierig, was die Handlung schnell vorantreibt. Fotografie ist ihre Leidenschaft und die Autorin scheint hierbei gut recherchiert zu haben.
Ihre Mutter Kat ist auch eine ganz besondere Figur, so ganz anders als Noa, aber sie haben mehr gemeinsam als ihnen beiden lieb ist.
Alle Charaktere hatten schon vor Beginn des Romans eine Vergangenheit, was wirklich toll miteingebunden wurde. Dadurch wirkten sie besonders realitätsnah.
Schreibstil: Isabel Abedis Stil hat mich schon in Die Längste Nacht begeistert. Ihr gelingt es meisterlich, ein Bild zu malen, das man ganz klar vor sich sieht.
Bis zum Schluss hatte ich wirklich keine Ahnung wer der*die Mörder*in ist. Wobei ich die endgültige Auflösung dann doch etwas an den Haaren herbeigezogen fand.
Es gibt nicht ein zähes Kapitel oder einen überflüssigen Satz. Die Spannung wird immer beibehalten und ich konnte das Buch wieder einmal kaum aus der Hand legen.
Nur leider kann die Autorin nicht das Selbe und das Gleiche auseinander halten.
Mein Fazit: Ich hoffe, dass sich in Isabel Abedis anderen Büchern nicht auch so ein Handlungsmuster abzeichnet, denn ich werde sie bestimmt alle lesen!
Meine Bewertung: 4/5 Knöpfe
{German} Die Worte der Weißen Königin - Antonia Michaelis
Die herzergreifende Geschichte eines Jungen, der so gerne ein Adler sein möchte.
Für Fans von: Bröderna lejonhjärta - Astrid Lindgren, Tintenherz - Cornelia Funke
Veröffentlichung: 2011
ISBN: 3789142913
Seiten: 272
Goodreads
Klappentext: Niemanden beneidet Lion mehr als die Seeadler, wenn er sie beobachtet, wie sie hoch am Himmel kreisen, so frei und glücklich. Bei ihm zu Hause in dem Dorf an der Ostsee gibt es nicht viel, auf das man neidisch sein könnte. Immer häufiger verwandelt sein Vater sich im Alkoholrausch in den gewalttätigen schwarzen König, der Lion misshandelt. Als er es nicht mehr aushält, flüchtet Lion in den Wald zu den Adlern. Doch das Leben dort ist hart und immer wieder denkt Lion an die weiße Königin, die alte Frau, die ihm einst so wunderbar vorgelesen hat. Durch sie hat er den Zauber der Worte, ihre Wärme und Kraft entdeckt Antonia Michaelis erzählt eine tief berührende Geschichte über familiäre Gewalt und die Kraft, sich zu befreien Eine sprachlich brillante Hommage an die Macht der Worte und der Fantasie.
Meinung
Cover: Es ist eher schlicht gehalten, was gut zur Stimmung im Buch und dem Stil der Autorin passt. Nimmt man den Schutzumschlag ab, ist der Ast noch da, der Junge aber nicht mehr. Auch die Umrisse des Adlers auf der Rückseite verschwinden auf diese Weise.
Inhalt: Lions Kindheit ist keine leichte. An seine Mutter kann er sich kaum erinnern und sein Vater distanziert sich mehr und mehr. Als er seinen Job verliert, fängt er zu trinken an und verwandelt sich - in Lions Augen - in den schwarzen König. Dann schlägt er Lion auch, fügt ihm furchtbare Verletzungen zu.
Nur zwei Personen geben ihm Kraft: Einerseits ist da eine ältere Dame, die Lion die weiße Königin nennt und die einmal pro Woche in der Kirche Geschichten vorliest. Andererseits ist da auch Olin, Lions Schwester, die ganz allein seiner Einbildung entsprungen ist. Aber dank der weißen Königin hat er ein Ziel vor Augen und Olin ist so etwas wie sein Gewissen und seine Motivation.
Dann ist da natürlich Rikikikri der Seeadler. Mit seiner Zähmung bekommt Lion eine Aufgabe und auch einen Freund, der ihn beschützt.
Ich habe sehr mit Leon mitgelitten, aber manchmal war es auch ein bisschen frustrierend. Da wäre ich wie Olin gerne neben ihm gestanden und hätte ihn angebrüllt, dass er endlich etwas tun soll, dass er weglaufen soll oder sich wehren soll.
Dann begegnet er auch mehrere Male dem Jungen mit dem MP3-Player und fragt ihn nie, wie die weiße Königin heißt, daran denkt er nicht mal.
Obwohl er Angst vor dem schwarzen König hat, will er ihn nicht kampflos aufgeben. Er weiß, dass sein Vater irgendwo in diesem brutalen, hasserfüllten Körper steckt. Er begegnet ihm nicht mit Wut und noch mehr Hass, sondern mit Liebe. Das fand ich wirklich schön.
Am Ende musste ich beinahe weinen, ja, es hat mir fast das Herz zerrissen.
Schreibstil: Das Buch hat einen sehr ernsten, aber irgendwie auch poetischen Ton. Wir erleben die Handlung aus Lions Sicht, was - wie ich finde - sehr realistisch dargestellt ist.
Es geht vorrangig um die Macht der Worte und auch die Vorstellungskraft. Oft war ich mir nicht sicher, wie viel davon echt ist und wie viel Lion sich einbildet. Das wird auch nicht aufgelöst, bis auf Olin, die außer Lion niemand sehen kann. Aber was echt ist und was nicht, das spielt gar keine Rolle, weil alles wunderbar harmonisiert. Man braucht sich einfach nur zurücklehnen und kann das Buch auf sich einwirken lassen, ohne großartig darüber nachzudenken.
Von Antonia Michaelis kannte ich vor diesem Roman noch gar nichts, habe auch noch nie etwas von ihr gehört. Das Buch habe ich zufällig bei Tedi gefunden und da es nur 2€ gekostet hat, habe ich es mitgenommen. Ich wurde nicht enttäuscht! Von dieser Autorin werde ich in Zukunft sicher noch mehr lesen!
Mein Fazit: Kein Buch, das man einfach so unterwegs liest. Das sollte man wirklich in Ruhe tun und sich Zeit dafür nehmen!
Meine Bewertung: 4/5 Knöpfe
Für Fans von: Bröderna lejonhjärta - Astrid Lindgren, Tintenherz - Cornelia Funke
Veröffentlichung: 2011
ISBN: 3789142913
Seiten: 272
Goodreads
Klappentext: Niemanden beneidet Lion mehr als die Seeadler, wenn er sie beobachtet, wie sie hoch am Himmel kreisen, so frei und glücklich. Bei ihm zu Hause in dem Dorf an der Ostsee gibt es nicht viel, auf das man neidisch sein könnte. Immer häufiger verwandelt sein Vater sich im Alkoholrausch in den gewalttätigen schwarzen König, der Lion misshandelt. Als er es nicht mehr aushält, flüchtet Lion in den Wald zu den Adlern. Doch das Leben dort ist hart und immer wieder denkt Lion an die weiße Königin, die alte Frau, die ihm einst so wunderbar vorgelesen hat. Durch sie hat er den Zauber der Worte, ihre Wärme und Kraft entdeckt Antonia Michaelis erzählt eine tief berührende Geschichte über familiäre Gewalt und die Kraft, sich zu befreien Eine sprachlich brillante Hommage an die Macht der Worte und der Fantasie.
Meinung
Cover: Es ist eher schlicht gehalten, was gut zur Stimmung im Buch und dem Stil der Autorin passt. Nimmt man den Schutzumschlag ab, ist der Ast noch da, der Junge aber nicht mehr. Auch die Umrisse des Adlers auf der Rückseite verschwinden auf diese Weise.
Inhalt: Lions Kindheit ist keine leichte. An seine Mutter kann er sich kaum erinnern und sein Vater distanziert sich mehr und mehr. Als er seinen Job verliert, fängt er zu trinken an und verwandelt sich - in Lions Augen - in den schwarzen König. Dann schlägt er Lion auch, fügt ihm furchtbare Verletzungen zu.
Nur zwei Personen geben ihm Kraft: Einerseits ist da eine ältere Dame, die Lion die weiße Königin nennt und die einmal pro Woche in der Kirche Geschichten vorliest. Andererseits ist da auch Olin, Lions Schwester, die ganz allein seiner Einbildung entsprungen ist. Aber dank der weißen Königin hat er ein Ziel vor Augen und Olin ist so etwas wie sein Gewissen und seine Motivation.
Dann ist da natürlich Rikikikri der Seeadler. Mit seiner Zähmung bekommt Lion eine Aufgabe und auch einen Freund, der ihn beschützt.
Ich habe sehr mit Leon mitgelitten, aber manchmal war es auch ein bisschen frustrierend. Da wäre ich wie Olin gerne neben ihm gestanden und hätte ihn angebrüllt, dass er endlich etwas tun soll, dass er weglaufen soll oder sich wehren soll.
Dann begegnet er auch mehrere Male dem Jungen mit dem MP3-Player und fragt ihn nie, wie die weiße Königin heißt, daran denkt er nicht mal.
Obwohl er Angst vor dem schwarzen König hat, will er ihn nicht kampflos aufgeben. Er weiß, dass sein Vater irgendwo in diesem brutalen, hasserfüllten Körper steckt. Er begegnet ihm nicht mit Wut und noch mehr Hass, sondern mit Liebe. Das fand ich wirklich schön.
Am Ende musste ich beinahe weinen, ja, es hat mir fast das Herz zerrissen.
Schreibstil: Das Buch hat einen sehr ernsten, aber irgendwie auch poetischen Ton. Wir erleben die Handlung aus Lions Sicht, was - wie ich finde - sehr realistisch dargestellt ist.
Es geht vorrangig um die Macht der Worte und auch die Vorstellungskraft. Oft war ich mir nicht sicher, wie viel davon echt ist und wie viel Lion sich einbildet. Das wird auch nicht aufgelöst, bis auf Olin, die außer Lion niemand sehen kann. Aber was echt ist und was nicht, das spielt gar keine Rolle, weil alles wunderbar harmonisiert. Man braucht sich einfach nur zurücklehnen und kann das Buch auf sich einwirken lassen, ohne großartig darüber nachzudenken.
Von Antonia Michaelis kannte ich vor diesem Roman noch gar nichts, habe auch noch nie etwas von ihr gehört. Das Buch habe ich zufällig bei Tedi gefunden und da es nur 2€ gekostet hat, habe ich es mitgenommen. Ich wurde nicht enttäuscht! Von dieser Autorin werde ich in Zukunft sicher noch mehr lesen!
Mein Fazit: Kein Buch, das man einfach so unterwegs liest. Das sollte man wirklich in Ruhe tun und sich Zeit dafür nehmen!
Meine Bewertung: 4/5 Knöpfe
Thursday, 27 July 2017
{German} Der Pakt (Feuer & Glas #1) - Brigitte Riebe
Ein mystisches Abenteuer im mittelalterlichen Venedig
Für Fans von: Herr der Diebe - Cornelia Funke, Die Fließende Königin - Kai Meyer, Der Kuss der Russalka - Nina Blazon
Veröffentlichung: 2012
ISBN: 3453267389
Seiten: 384
Goodreads
Klappentext: Venedig im Jahr 1509: Ein machtvolles Glasartefakt und die letzte Erinnerung an einen verschwundenen Vater … Eine uralte Fehde zweier verfeindeter Völker … Und ein Mädchen, das nicht ahnt, dass es den Schlüssel zur Rettung Venedigs in seinen Händen hält...
Für die sechzehnjährige Milla scheint die Zeit stehen zu bleiben, als sie an einem heißen Frühlingstag dem jungen Gondoliere Luca begegnet. Wie ein Aristokrat aus einer anderen Zeit gleitet er, gemeinsam mit einer Katze, auf einer blauen Gondel durch einen stillen Kanal. Milla ist verzaubert und kann den jungen Mann nicht vergessen. Als kurze Zeit später dieselbe geheimnisvolle Katze im kleinen Lokal ihrer Mutter und Tante auftaucht, folgt sie ihr durch die Gassen Venedigs. Sie gelangen zu einem reichen Stadthaus – und Milla sieht Luca wieder. Er ist jedoch nicht allein, und plötzlich wird Milla in den Strudel dunkler Vorkommnisse um das Ende der mächtigen Lagunenstadt gezogen. Stammt sie wirklich von den Feuerleuten ab, die seit jeher gemeinsam mit den Wasserleuten Venedig beschützen? Was empfindet Luca, einer der Wasserleute, wirklich für sie? Und hat all das mit dem Verschwinden ihres Vaters zu tun? Zwischen Liebe und Zweifel hin- und hergerissen, kann Milla niemandem vertrauen – außer einer Katze und ihrem Gespür für die Wahrheit...
Meinung
Cover: Ich bin ja bekanntlich kein Fan von Gesichtern auf Buchumschlägen und hier geht es mir nicht anders. Die Person hier hat zwar rote Haare, aber im Buch wird beschrieben, dass Milla Locken hat. Das sind höchstens Wellen.
Und warum ist sie so stark geschminkt? Wir befinden uns im 16. Jahrhundert, noch dazu lebt Milla in sehr einfachen Verhältnissen. Dass sie sich Make-Up leisten kann, bezweifle ich stark.
Allein am Cover erkennt man nicht, in welcher Zeit das Buch spielt. Normalerweise sieht man sofort am Cover, zu welchem Genre die Bücher gehören.
Inhalt: Eigentlich passiert in diesem Buch nicht viel, obwohl es so lang ist. Mitunter ist es wirklich zäh wie Kaugummi und vieles wiederholt sich. Hätte man es um hundert Seiten gekürzt, wäre es wirklich spannender gewesen.
Die Hälfte des Romans läuft Milla nur durch die Gegend, kommt es mir vor. Oft rennt sie von einem Ort weg und dann gleich wieder zurück. Außerdem will sie immer überall alleine reinrennen, obwohl Luca ihr seine Hilfe anbietet und dann wird sie doch wieder nur entführt, gefesselt oder betäubt. Als ob sie nicht daraus lernen würde.
Generell fiel es mir schwer, mich mit den Figuren zu identifizieren, vor allem mit Milla. Sie ist stur, aber die nervige Art von stur. Trotzig sein kann sie wie ein Kind und sie scheint nie richtig zu wissen, was sie will.
Was sie so toll an Luca findet, erschließt sich mir nicht ganz. Außer dass er natürlich wunderschln ist, wie es sich für den Love Interest der Hauptfigur gehört *kotz*. Man erfährt so gut wie nichts über ihn oder seine Interessen. Nun, das wissen wir auch nicht von Milla, außer dass sie von ihrem Vater das Glasblasen gelernt hat. Aber arbeitet sie gerne in der Taverne oder würde sie nicht lieber etwas ganz anderes machen?
Marco hätte ein viel interessanterer Charakter sein können, so ein zwielichtiger Typ, der weder richtig gut noch böse ist. In seiner Position hätte das gut der Fall sein können. Aber dem ist Brigitte Riebe nicht nachgegangen, sondern hat aus ihm einen Langweiler gemacht, der Milla hinterherrennt wie ein Hund.
Die ganze Sache mit dem Vater und der Gondel war mehr als mysteriös. Hätte der Vater sich ein bisschen genauer ausgedrückt, wäre die Sache viel einfacher gewesen. Das Rätsel ist viel zu schwammig. Das hätte, wie Milla festgestellt hat, so ziemlich alles sein können.
Im Allgemeinen fällt Milla Vieles durch Zufall in die Hände und Luca taucht immer genau da auf, wo Milla ihn braucht oder sie ihn eben nicht braucht. Dass das vielleicht zu seinen Fähigkeiten gehört, wird nicht erwähnt.
Die Legende an sich ist auch etwas seicht. Da hätte die Autorin wirklich etwas mehr Aufwand in das Worldbuilding stecken können.
Schreibstil: Ich hatte nur selten das Gefühl, einen historischen Roman zu lesen. Die paar eingestreuten, alten Wörter haben daran nichts ändern können. Woran genau es lag, kann ich leider nicht benennen. Oft musste ich nach hinten zum Glossar blättern, was wirklich nervig ist. Wenn ein potentiell schwieriger Begriff das erste Mal aufkommt, sollte er kurz erklärt werden. Begegne ich diesem später nochmal, dann ist es tatsächlich praktisch, wenn ich nachschlagen kann.
In Venedig war ich schon oft, aber die Autorin schafft es einfach nicht, das Feeling richtig rüber zu bringen. Ihre Bemühungen sind manchmal fast krampfhaft. Außerdem beschreibt sie fast nur bekannte Sehenswürdigkeiten, was ich wirklich schade finde. Denn so sieht man die touristische (wenn auch historisch-touristische) Seite der Stadt und nicht, wie Venedig wirklich ist bzw. war.
Die Formulierungen sind oft sperrig, wollen nicht ineinander fließen. Das stört einfach beim Lesen. Die Autorin verwendet Ausrufezeichen geradezu inflationär. Manchmal schreien die Figuren oder rufen sich etwas zu, obwohl sie nebeneinander stehen.
Davon abgesehen sind die Kapitel viel zu lang, im Schnitt 20-30 Seiten oder sogar mehr. Das verleitet einfach nicht, nochmal schnell ein Kapitel zu lesen. Oft hat es mich einiges an Überwindung gekostet, das Buch wieder in die Hand zu nehmen.
Mein Fazit: Die Light-Version eines historischen Fantasy-Romans. Kann man lesen, muss man nicht.
Meine Bewertung: 3/5 Knöpfe
Für Fans von: Herr der Diebe - Cornelia Funke, Die Fließende Königin - Kai Meyer, Der Kuss der Russalka - Nina Blazon
Veröffentlichung: 2012
ISBN: 3453267389
Seiten: 384
Goodreads
Klappentext: Venedig im Jahr 1509: Ein machtvolles Glasartefakt und die letzte Erinnerung an einen verschwundenen Vater … Eine uralte Fehde zweier verfeindeter Völker … Und ein Mädchen, das nicht ahnt, dass es den Schlüssel zur Rettung Venedigs in seinen Händen hält...
Für die sechzehnjährige Milla scheint die Zeit stehen zu bleiben, als sie an einem heißen Frühlingstag dem jungen Gondoliere Luca begegnet. Wie ein Aristokrat aus einer anderen Zeit gleitet er, gemeinsam mit einer Katze, auf einer blauen Gondel durch einen stillen Kanal. Milla ist verzaubert und kann den jungen Mann nicht vergessen. Als kurze Zeit später dieselbe geheimnisvolle Katze im kleinen Lokal ihrer Mutter und Tante auftaucht, folgt sie ihr durch die Gassen Venedigs. Sie gelangen zu einem reichen Stadthaus – und Milla sieht Luca wieder. Er ist jedoch nicht allein, und plötzlich wird Milla in den Strudel dunkler Vorkommnisse um das Ende der mächtigen Lagunenstadt gezogen. Stammt sie wirklich von den Feuerleuten ab, die seit jeher gemeinsam mit den Wasserleuten Venedig beschützen? Was empfindet Luca, einer der Wasserleute, wirklich für sie? Und hat all das mit dem Verschwinden ihres Vaters zu tun? Zwischen Liebe und Zweifel hin- und hergerissen, kann Milla niemandem vertrauen – außer einer Katze und ihrem Gespür für die Wahrheit...
Meinung
Cover: Ich bin ja bekanntlich kein Fan von Gesichtern auf Buchumschlägen und hier geht es mir nicht anders. Die Person hier hat zwar rote Haare, aber im Buch wird beschrieben, dass Milla Locken hat. Das sind höchstens Wellen.
Und warum ist sie so stark geschminkt? Wir befinden uns im 16. Jahrhundert, noch dazu lebt Milla in sehr einfachen Verhältnissen. Dass sie sich Make-Up leisten kann, bezweifle ich stark.
Allein am Cover erkennt man nicht, in welcher Zeit das Buch spielt. Normalerweise sieht man sofort am Cover, zu welchem Genre die Bücher gehören.
Inhalt: Eigentlich passiert in diesem Buch nicht viel, obwohl es so lang ist. Mitunter ist es wirklich zäh wie Kaugummi und vieles wiederholt sich. Hätte man es um hundert Seiten gekürzt, wäre es wirklich spannender gewesen.
Die Hälfte des Romans läuft Milla nur durch die Gegend, kommt es mir vor. Oft rennt sie von einem Ort weg und dann gleich wieder zurück. Außerdem will sie immer überall alleine reinrennen, obwohl Luca ihr seine Hilfe anbietet und dann wird sie doch wieder nur entführt, gefesselt oder betäubt. Als ob sie nicht daraus lernen würde.
Generell fiel es mir schwer, mich mit den Figuren zu identifizieren, vor allem mit Milla. Sie ist stur, aber die nervige Art von stur. Trotzig sein kann sie wie ein Kind und sie scheint nie richtig zu wissen, was sie will.
Was sie so toll an Luca findet, erschließt sich mir nicht ganz. Außer dass er natürlich wunderschln ist, wie es sich für den Love Interest der Hauptfigur gehört *kotz*. Man erfährt so gut wie nichts über ihn oder seine Interessen. Nun, das wissen wir auch nicht von Milla, außer dass sie von ihrem Vater das Glasblasen gelernt hat. Aber arbeitet sie gerne in der Taverne oder würde sie nicht lieber etwas ganz anderes machen?
Marco hätte ein viel interessanterer Charakter sein können, so ein zwielichtiger Typ, der weder richtig gut noch böse ist. In seiner Position hätte das gut der Fall sein können. Aber dem ist Brigitte Riebe nicht nachgegangen, sondern hat aus ihm einen Langweiler gemacht, der Milla hinterherrennt wie ein Hund.
Die ganze Sache mit dem Vater und der Gondel war mehr als mysteriös. Hätte der Vater sich ein bisschen genauer ausgedrückt, wäre die Sache viel einfacher gewesen. Das Rätsel ist viel zu schwammig. Das hätte, wie Milla festgestellt hat, so ziemlich alles sein können.
Im Allgemeinen fällt Milla Vieles durch Zufall in die Hände und Luca taucht immer genau da auf, wo Milla ihn braucht oder sie ihn eben nicht braucht. Dass das vielleicht zu seinen Fähigkeiten gehört, wird nicht erwähnt.
Die Legende an sich ist auch etwas seicht. Da hätte die Autorin wirklich etwas mehr Aufwand in das Worldbuilding stecken können.
Schreibstil: Ich hatte nur selten das Gefühl, einen historischen Roman zu lesen. Die paar eingestreuten, alten Wörter haben daran nichts ändern können. Woran genau es lag, kann ich leider nicht benennen. Oft musste ich nach hinten zum Glossar blättern, was wirklich nervig ist. Wenn ein potentiell schwieriger Begriff das erste Mal aufkommt, sollte er kurz erklärt werden. Begegne ich diesem später nochmal, dann ist es tatsächlich praktisch, wenn ich nachschlagen kann.
In Venedig war ich schon oft, aber die Autorin schafft es einfach nicht, das Feeling richtig rüber zu bringen. Ihre Bemühungen sind manchmal fast krampfhaft. Außerdem beschreibt sie fast nur bekannte Sehenswürdigkeiten, was ich wirklich schade finde. Denn so sieht man die touristische (wenn auch historisch-touristische) Seite der Stadt und nicht, wie Venedig wirklich ist bzw. war.
Die Formulierungen sind oft sperrig, wollen nicht ineinander fließen. Das stört einfach beim Lesen. Die Autorin verwendet Ausrufezeichen geradezu inflationär. Manchmal schreien die Figuren oder rufen sich etwas zu, obwohl sie nebeneinander stehen.
Davon abgesehen sind die Kapitel viel zu lang, im Schnitt 20-30 Seiten oder sogar mehr. Das verleitet einfach nicht, nochmal schnell ein Kapitel zu lesen. Oft hat es mich einiges an Überwindung gekostet, das Buch wieder in die Hand zu nehmen.
Mein Fazit: Die Light-Version eines historischen Fantasy-Romans. Kann man lesen, muss man nicht.
Meine Bewertung: 3/5 Knöpfe
{German} Die Verratenen (Die Verratenen #1) Ursula Poznanski
Spannende Dystopie aus der Feder einer österreichischen Autorin.
Für Fans von: Divergent - Veronica Roth, Legend - Marie Lu, The 5th Wave - Rick Yancey, The Darkest Minds - Alexandra Bracken
Veröffentlichung: 2012
ISBN: 3785575467
Seiten: 464
Goodreads
Klappentext: Sie ist beliebt, privilegiert und talentiert. Sie ist Teil eines Systems, das sie schützt und versorgt. Und sie hat eine glänzende Zukunft vor sich – Rias Leben könnte nicht besser sein. Doch dann wendet sich das Blatt: Mit einem Mal sieht sich Ria einer ihr feindlich gesinnten Welt gegenüber und muss ums Überleben kämpfen. Es beginnt ein Versteckspiel und eine atemlose Flucht durch eine karge, verwaiste Landschaft. Verzweifelt sucht Ria nach einer Erklärung, warum ihre Existenz plötzlich in Trümmern liegt. Doch sie kann niemandem mehr vertrauen, sie ist ganz auf sich allein gestellt.
Meinung
Cover: Der Stil ist schlicht, ein wenig futuristisch, würde ich beinahe sagen, und harmoniert wunderbar mit dem abgebildeten Kastanienblatt. Das sagt auch schon viel über den Inhalt des Buches aus.
Inhalt: Da ich eher englische als deutsche Bücher lese und dieses Buch noch dazu aus Österreich kommt, habe ich mich sehr über diese Abwechslung gefreut. Die meisten Dystopien, die ich bisher gelesen habe, spielen in Amerika und sind nur darauf fokussiert. Wie ich schon in meinem Beitrag über Dystopien geschrieben habe, fragte ich mich dann immer: Was machen die in Europa? Sitzen die da einfach und sagen: "He, in Amerika lassen die wieder Kinder sich gegenseitig umbringen. Sollen wir was unternehmen?" - "Ach nee, solange sie uns in Ruhe lassen..."
Ich finde es daher toll, dass das Buch in Mitteleuropa spielt, zumindest nehme ich das an. Es gibt immerhin eine Sphäre die Vienna 2 heißt. Was sicher interessant wäre, ist eine Karte, auf der man sieht wo die Handlung spielt. Vielleicht ist irgendwas davon sogar in meiner Nähe (;
Jedenfalls kann Ursula Poznanski sehr wohl mit den Suzanne Collinses und Veronica Roths da draußen mithalten.
Die Charaktere sind leider etwas seicht geraten, bis auf Ria. Was vielleicht daran liegt, dass alles aus ihrer Sicht geschrieben ist, aber selbst da kann man den Nebencharakteren mehr Tiefe verleihen.
Ihre Beziehung zu Aureljo hat mich ein wenig verwirrt. Also, sie sind zusammen, aber irgendwie ist da keine Romantik. Er ist einfach ihr Freund. Da habe ich zwischen Ria und Sandor schon mehr knisternde Spannung erkannt. Eigentlich stört es mich gar nicht, dass es hier keine große Romanze gab. Das ist in den meisten Fällen sowieso überflüssig oder nicht gut ausgeführt.
Bis zuletzt war es wirklich spannend, wer denn nun der Verräter unter den Verratenen ist. Ich hätte es wirklich allen zugetraut, sogar Ria. Ja, und das obwohl sie die Ich-Erzählerin ist. Es hätte ja etwas in Richtung Der Kameramörder von Thomas Glavinic sein können.
Schreibstil: Ursula Poznanski schreibt sehr schlicht und unausgeschmückt, was wirklich gut zum Inhalt passt. Das Erzähltempo ist gerade richtig, sodass es nicht langweilig wird. Trotzdem hat es am Anfang ein wenig gedauert, bis ich in das Buch hineingefunden habe.
Obwohl wir viel über die Welt (oder vielmehr Welten), in der die Charaktere leben, erfahren, bleibt vieles doch noch im Dunkeln. Sehr mysteriös und das lädt auf jeden Fall dazu ein, auch noch die anderen beiden Teile zu lesen. Was ich bei Gelegenheit ganz sicher tun werde.
Mein Fazit: Obwohl ich kein Fan von Dystopien bin, konnte mich diese doch begeistern. Das sagt also schon viel über dieses Buch aus.
Meine Bewertung: 4/5 Knöpfe
Für Fans von: Divergent - Veronica Roth, Legend - Marie Lu, The 5th Wave - Rick Yancey, The Darkest Minds - Alexandra Bracken
Veröffentlichung: 2012
ISBN: 3785575467
Seiten: 464
Goodreads
Klappentext: Sie ist beliebt, privilegiert und talentiert. Sie ist Teil eines Systems, das sie schützt und versorgt. Und sie hat eine glänzende Zukunft vor sich – Rias Leben könnte nicht besser sein. Doch dann wendet sich das Blatt: Mit einem Mal sieht sich Ria einer ihr feindlich gesinnten Welt gegenüber und muss ums Überleben kämpfen. Es beginnt ein Versteckspiel und eine atemlose Flucht durch eine karge, verwaiste Landschaft. Verzweifelt sucht Ria nach einer Erklärung, warum ihre Existenz plötzlich in Trümmern liegt. Doch sie kann niemandem mehr vertrauen, sie ist ganz auf sich allein gestellt.
Meinung
Cover: Der Stil ist schlicht, ein wenig futuristisch, würde ich beinahe sagen, und harmoniert wunderbar mit dem abgebildeten Kastanienblatt. Das sagt auch schon viel über den Inhalt des Buches aus.
Inhalt: Da ich eher englische als deutsche Bücher lese und dieses Buch noch dazu aus Österreich kommt, habe ich mich sehr über diese Abwechslung gefreut. Die meisten Dystopien, die ich bisher gelesen habe, spielen in Amerika und sind nur darauf fokussiert. Wie ich schon in meinem Beitrag über Dystopien geschrieben habe, fragte ich mich dann immer: Was machen die in Europa? Sitzen die da einfach und sagen: "He, in Amerika lassen die wieder Kinder sich gegenseitig umbringen. Sollen wir was unternehmen?" - "Ach nee, solange sie uns in Ruhe lassen..."
Ich finde es daher toll, dass das Buch in Mitteleuropa spielt, zumindest nehme ich das an. Es gibt immerhin eine Sphäre die Vienna 2 heißt. Was sicher interessant wäre, ist eine Karte, auf der man sieht wo die Handlung spielt. Vielleicht ist irgendwas davon sogar in meiner Nähe (;
Jedenfalls kann Ursula Poznanski sehr wohl mit den Suzanne Collinses und Veronica Roths da draußen mithalten.
Die Charaktere sind leider etwas seicht geraten, bis auf Ria. Was vielleicht daran liegt, dass alles aus ihrer Sicht geschrieben ist, aber selbst da kann man den Nebencharakteren mehr Tiefe verleihen.
Ihre Beziehung zu Aureljo hat mich ein wenig verwirrt. Also, sie sind zusammen, aber irgendwie ist da keine Romantik. Er ist einfach ihr Freund. Da habe ich zwischen Ria und Sandor schon mehr knisternde Spannung erkannt. Eigentlich stört es mich gar nicht, dass es hier keine große Romanze gab. Das ist in den meisten Fällen sowieso überflüssig oder nicht gut ausgeführt.
Bis zuletzt war es wirklich spannend, wer denn nun der Verräter unter den Verratenen ist. Ich hätte es wirklich allen zugetraut, sogar Ria. Ja, und das obwohl sie die Ich-Erzählerin ist. Es hätte ja etwas in Richtung Der Kameramörder von Thomas Glavinic sein können.
Schreibstil: Ursula Poznanski schreibt sehr schlicht und unausgeschmückt, was wirklich gut zum Inhalt passt. Das Erzähltempo ist gerade richtig, sodass es nicht langweilig wird. Trotzdem hat es am Anfang ein wenig gedauert, bis ich in das Buch hineingefunden habe.
Obwohl wir viel über die Welt (oder vielmehr Welten), in der die Charaktere leben, erfahren, bleibt vieles doch noch im Dunkeln. Sehr mysteriös und das lädt auf jeden Fall dazu ein, auch noch die anderen beiden Teile zu lesen. Was ich bei Gelegenheit ganz sicher tun werde.
Mein Fazit: Obwohl ich kein Fan von Dystopien bin, konnte mich diese doch begeistern. Das sagt also schon viel über dieses Buch aus.
Meine Bewertung: 4/5 Knöpfe
{German} Die Längste Nacht - Isabel Abedi
Mystery ganz ohne Fantasy
Für Fans von: Pretty Little Liars - Sara Shepard
Veröffentlichung: 2016
ISBN: 3401061895
Seiten: 400
Goodreads
Klappentext: Es sind nur ein paar Sätze in einem noch unveröffentlichten Manuskript, das Vita im Arbeitszimmer ihres Vaters findet - aber etwas an ihnen verzaubert und verstört die Siebzehnjährige gleichzeitig. Wenig später bricht sie mit ihren Freunden zu einer Fahrt quer durch Europa auf und stößt in Italien durch Zufall auf den Schauplatz des Manuskripts: Viagello, ein malerisches kleines Dorf. Der Ort strahlt für Vita eine merkwürdige Anziehungskraft aus, die noch stärker wird, als ihr der Seiltänzer Luca buchstäblich vor die Füße fällt. Auf den ersten Blick ist Luca für Vita etwas Besonderes, doch etwas an ihm und seiner Familie kann sie nicht fassen. Noch ahnt sie nicht, dass er sie auf eine Reise tief in ihre Erinnerungen führen wird, an deren Ende etwas steht, was einst in Viagello geschah - in jener längsten Nacht.
Meinung
Cover: Was man auf dem Bild nicht erkennen kann, ist, dass das Profil des Mädchens, das an einen Scherenschnitt erinnert, tatsächlich ausgeschnitten ist und das Gelb des Einbandes durchblicken lässt. Ich habe das Buch gebraucht gekauft, in sehr gutem Zustand, bin aber verwundert, dass von diesem Ausschnitt nichts aufgerissen war, weil das oft das erste ist, das kaputt wird.
Vor dem Lesen dachte ich, dass das Buch mehr mit Feuer zu tun haben würde. Die Längste Nacht passt auch irgendwie nicht zum Sommer, in dem das Buch spielt, weil da die Nächte eigentlich kurz sind. Am Ende ergibt zumindest der Titel Sinn.
Inhalt: Auf das Buch bin ich aufmerksam geworden, weil ich auf der Frankfurter Buchmesse bei einer Lesung von Isabel Abedi war, die eben dieses Werk vorgestellt hat. Davor habe ich noch nie ein Buch von ihr gelesen, habe aber von ihr gehört und weil ich Zeit hatte und neugierig war, bin ich hingegangen. Sie hat mehrere Stellen aus den ersten Kapiteln vorgelesen, die mein Interesse geweckt haben. Leider hatte ich kein Bargeld mehr dabei und konnte es mir nicht gleich kaufen und signieren lassen. Außerdem war die Schlange wahnsinnig lange. Im Großen und Ganzen nicht weiter schlimm.
Es hat dann doch noch einige Zeit gedauert, bis ich es gelesen habe, aber es war ganz gut, dass ich es mir für den Sommer aufgehoben habe. Dafür habe ich nur einen halben Tag gebraucht.
Angefangen hat es wie ein Roadtrip, quer durch Europa. Obwohl noch mehr Aufenthalte angekündigt sind, bleiben Vita und ihre beiden Freunde in Italien hängen. Besonders die Atmosphäre am Anfang hat mir sehr gut gefallen. Die drei haben die Schule abgeschlossen und nun steht ihnen die Welt offen. Dann ist da auch noch dieses mysteriöse Manuskript und die ungewöhnliche Beziehung zwischen Vita und ihren Eltern.
Was mir mitunter ein bisschen zu viel wurde, war das ganze Drama rund um Vitas Schwester. Natürlich ist das der zentrale Punkt der Geschichte, aber durch die ganzen Erzählungen wird sie auf ein Podest gehoben, als wäre sie ein Übermensch.
Mitunter ist es etwas eintönig, da Vita Vieles nur erzählt bekommt, was es über ihre Schwester zu wissen gibt. Besser wäre es gewesen, wenn Vita mehr von sich aus entdeckt hätte. Ansonsten fand ich das Rätsel rund um den Tod der Schwester sehr spannend, nur der letztendliche Grund kam mir fast schon zu banal vor.
Die Romanze war meiner Meinung nach nicht nötig. Es ist offensichtlich, dass die beiden ein Paar werden, gleich in dem Moment, in dem sie sich treffen. Wenn ein Junge auftaucht, der "so aussieht, als wäre er ein paar Jahre älter" als die weibliche Protagonistin, sollte das wirklich niemanden mehr überraschen. Isabel Abedi kann zwar spannend schreiben, aber die große Romantikerin scheint sie nicht zu sein. Ohne diese Liebesgeschichte wäre das Buch vielleicht etwas kürzer gewesen, aber das hätte mich nicht gestört.
Schreibstil: Isabel Abedi hat einen ganz eigenen Schreibstil. Jedes Wort scheint mit Bedacht gewählt worden zu sein und keines ist überflüssig. Sie beschreibt alles so lebendig, als wäre man selbst dort. Dabei baut sie auf alle Sinneseindrücke auf, ja, ich konnte das köstliche Essen beinahe schmecken und fast die Hitze auf meiner Haut spüren. Gut, an dem Tag war es auch wirklich heiß, aber das italienische Klima ist noch einmal anders. Hätte ich den Urlaub nach Italien nicht schon gebucht gehabt, hätte ich es nach diesem Buch bestimmt gemacht!
Toll ist es auch, dass die Autorin nicht irgendeine bekannte Großstadt als Schauplatz gewählt hat, sondern einen kleinen Ort, den es eigentlich gar nicht gibt. Aber jede_r kennt so ein Dorf in Italien und selbst wenn nicht, fühlt man sich sofort dorthin versetzt.
Mein Fazit: Ein spannender Roman, der sich schnell und flüssig lesen lässt.
Meine Bewertung: 4/5 Knöpfe
Für Fans von: Pretty Little Liars - Sara Shepard
Veröffentlichung: 2016
ISBN: 3401061895
Seiten: 400
Goodreads
Klappentext: Es sind nur ein paar Sätze in einem noch unveröffentlichten Manuskript, das Vita im Arbeitszimmer ihres Vaters findet - aber etwas an ihnen verzaubert und verstört die Siebzehnjährige gleichzeitig. Wenig später bricht sie mit ihren Freunden zu einer Fahrt quer durch Europa auf und stößt in Italien durch Zufall auf den Schauplatz des Manuskripts: Viagello, ein malerisches kleines Dorf. Der Ort strahlt für Vita eine merkwürdige Anziehungskraft aus, die noch stärker wird, als ihr der Seiltänzer Luca buchstäblich vor die Füße fällt. Auf den ersten Blick ist Luca für Vita etwas Besonderes, doch etwas an ihm und seiner Familie kann sie nicht fassen. Noch ahnt sie nicht, dass er sie auf eine Reise tief in ihre Erinnerungen führen wird, an deren Ende etwas steht, was einst in Viagello geschah - in jener längsten Nacht.
Meinung
Cover: Was man auf dem Bild nicht erkennen kann, ist, dass das Profil des Mädchens, das an einen Scherenschnitt erinnert, tatsächlich ausgeschnitten ist und das Gelb des Einbandes durchblicken lässt. Ich habe das Buch gebraucht gekauft, in sehr gutem Zustand, bin aber verwundert, dass von diesem Ausschnitt nichts aufgerissen war, weil das oft das erste ist, das kaputt wird.
Vor dem Lesen dachte ich, dass das Buch mehr mit Feuer zu tun haben würde. Die Längste Nacht passt auch irgendwie nicht zum Sommer, in dem das Buch spielt, weil da die Nächte eigentlich kurz sind. Am Ende ergibt zumindest der Titel Sinn.
Inhalt: Auf das Buch bin ich aufmerksam geworden, weil ich auf der Frankfurter Buchmesse bei einer Lesung von Isabel Abedi war, die eben dieses Werk vorgestellt hat. Davor habe ich noch nie ein Buch von ihr gelesen, habe aber von ihr gehört und weil ich Zeit hatte und neugierig war, bin ich hingegangen. Sie hat mehrere Stellen aus den ersten Kapiteln vorgelesen, die mein Interesse geweckt haben. Leider hatte ich kein Bargeld mehr dabei und konnte es mir nicht gleich kaufen und signieren lassen. Außerdem war die Schlange wahnsinnig lange. Im Großen und Ganzen nicht weiter schlimm.
Es hat dann doch noch einige Zeit gedauert, bis ich es gelesen habe, aber es war ganz gut, dass ich es mir für den Sommer aufgehoben habe. Dafür habe ich nur einen halben Tag gebraucht.
Angefangen hat es wie ein Roadtrip, quer durch Europa. Obwohl noch mehr Aufenthalte angekündigt sind, bleiben Vita und ihre beiden Freunde in Italien hängen. Besonders die Atmosphäre am Anfang hat mir sehr gut gefallen. Die drei haben die Schule abgeschlossen und nun steht ihnen die Welt offen. Dann ist da auch noch dieses mysteriöse Manuskript und die ungewöhnliche Beziehung zwischen Vita und ihren Eltern.
Was mir mitunter ein bisschen zu viel wurde, war das ganze Drama rund um Vitas Schwester. Natürlich ist das der zentrale Punkt der Geschichte, aber durch die ganzen Erzählungen wird sie auf ein Podest gehoben, als wäre sie ein Übermensch.
Mitunter ist es etwas eintönig, da Vita Vieles nur erzählt bekommt, was es über ihre Schwester zu wissen gibt. Besser wäre es gewesen, wenn Vita mehr von sich aus entdeckt hätte. Ansonsten fand ich das Rätsel rund um den Tod der Schwester sehr spannend, nur der letztendliche Grund kam mir fast schon zu banal vor.
Die Romanze war meiner Meinung nach nicht nötig. Es ist offensichtlich, dass die beiden ein Paar werden, gleich in dem Moment, in dem sie sich treffen. Wenn ein Junge auftaucht, der "so aussieht, als wäre er ein paar Jahre älter" als die weibliche Protagonistin, sollte das wirklich niemanden mehr überraschen. Isabel Abedi kann zwar spannend schreiben, aber die große Romantikerin scheint sie nicht zu sein. Ohne diese Liebesgeschichte wäre das Buch vielleicht etwas kürzer gewesen, aber das hätte mich nicht gestört.
Schreibstil: Isabel Abedi hat einen ganz eigenen Schreibstil. Jedes Wort scheint mit Bedacht gewählt worden zu sein und keines ist überflüssig. Sie beschreibt alles so lebendig, als wäre man selbst dort. Dabei baut sie auf alle Sinneseindrücke auf, ja, ich konnte das köstliche Essen beinahe schmecken und fast die Hitze auf meiner Haut spüren. Gut, an dem Tag war es auch wirklich heiß, aber das italienische Klima ist noch einmal anders. Hätte ich den Urlaub nach Italien nicht schon gebucht gehabt, hätte ich es nach diesem Buch bestimmt gemacht!
Toll ist es auch, dass die Autorin nicht irgendeine bekannte Großstadt als Schauplatz gewählt hat, sondern einen kleinen Ort, den es eigentlich gar nicht gibt. Aber jede_r kennt so ein Dorf in Italien und selbst wenn nicht, fühlt man sich sofort dorthin versetzt.
Mein Fazit: Ein spannender Roman, der sich schnell und flüssig lesen lässt.
Meine Bewertung: 4/5 Knöpfe
Saturday, 15 July 2017
{German} Straßensymphonie - Alexandra Fuchs
Es waren einmal die Bremer Stadtmusikanten...
Für Fans von: dem Musical Cats, Märchen, Arkadien - Kai Meyer
Veröffentlichung: 2016
ISBN13: 9783959911795
Seiten: 376
Goodreads
Klappentext: Seit dem Tod meines Vaters hatte sich alles verändert. Eine Bühne betreten und singen – das würde ich nie wieder können, dessen war ich mir sicher.
Doch dann kam er.
Wirbelte alles durcheinander und brachte die Katze in mir zum Fauchen. Gestaltwandler hin oder her, für mich war er nur ein räudiger Straßenköter. Doch seine Band brauchte dringend eine neue Sängerin – und ich jemanden, der mir dabei half, die Musik wieder zu spüren.
Cover: Das Bild passt perfekt zum Inhalt des Buches. In einer Szene trägt Kat sogar dieses Outfit. Nur dass das Model fast ein bisschen zu schlank ist, immerhin hat Kat Kleidergröße 42. Toll, dass sowas in einem Fantasybuch vorkommt, noch lieber hätte ich es auch auf dem Cover gesehen.
Als ich es das erste Mal gesehen habe, musste ich mich über diese symbolhafte Katze wundern. Hätte man nicht eine richtige Katze verwenden können, habe ich mich gefragt. Wenn man weiß, was es damit auf sich hat, macht es natürlich Sinn. Ein Fantasybuch hätte ich auch nicht vermutet, eher eine Contemporary Novel, vielleicht eine Geschichte über eine Straßenmusikerin. Was die Gitarre da zu suchen hat, weiß ich auch nicht. Kat kann doch gar nicht spielen, nur singen.
Inhalt: Der Klappentext ist ein wenig irreführend. Dieser Satz "Doch dann kam er." hat mich vermuten lassen, dass es wiedermal um ein mauerblümchenhaftes Mädchen geht, dessen Welt völlig auf den Kopf gestellt wird, nur weil irgendein geheimnisvoller, gutaussehender Typ auftaucht. Zum Glück ist das nicht der Fall! Nun, Levi wird tatsächlich als talentiert und perfekt (würg) (kotz) beschrieben, aber Kat hat zum Glück noch anderes im Kopf.
Kat ist eine bodenständige junge Frau mit einer tollen Stimme, die aber seit dem Tod ihres Vaters nicht mehr Musik machen will. Eine sehr realistische und nachvollziehbare Situation. Außer dass Kat eine Gestaltwandlerin ist und gerne Mal in Form einer Katze um die Häuser zieht.
Sie arbeitet in einer Bar, die nur Wandler betreten dürfen und da begegnet sie den Bandmitgliedern von Night Cirkus. Zufällig suchen die gerade eine Sängerin.
Insgesamt gab es mir in dieser Geschichte ein paar Zufälle zu viel. Es lief teilweise einfach viel zu glatt ab. Verletzungen heilen schnell und ohne Nachwirkungen. Selbst dieser Musikwettbewerb in Bremen, an dem die Band teilnimmt, hält keine Hürden bereit.
Was ich aber schön finde ist, dass Levi Kat dazu bringt, wieder Musik zu machen. Dass er einfühlsam ist und ein gutes Gespür dafür hat, was sie wieder aufheitern kann. Insgesamt halte ich ihre Beziehung für eine recht ausgeglichene. Auch hier läuft es mir aber zu glatt ab. Anfangs können sie sich nicht ausstehen - er ein Hund und sie eine Katze. Sie vertragen sich viel zu schnell und plötzlich passen sie perfekt zusammen.
An sich fand ich die Idee nicht schlecht, aber das Buch hat mir einfach zu wenige Überraschungen bereit gehalten. Um ehrlich zu sein, habe ich von Anfang an geahnt, wer hinter unseren Bremer Stadtmusikanten her ist.
Schreibstil: Der Text lässt sich angenehm und schnell lesen, vor allem das erste Drittel. Ab der Hälfte wird es leider etwas zäh, vor allem die Handlung verliert stark an Spannung. Hätte ich an dem Tag nicht so viel Freizeit gehabt, hätte ich das Buch vermutlich zur Seite gelegt und keine Motivation gehabt, es zu Ende zu lesen. Die Charaktere waren zwar in Ordnung, sind mir aber nicht sonderlich ans Herz gewachsen.
Da das Buch aus Kats Perspektive geschrieben ist, erfahren wir nicht viel über das Gefühlsleben der anderen Hauptcharaktere. Sicherlich hätte sich das irgendwie lösen lassen. Vor allem Liz, Micah und viele andere Wandler wirken dadurch seicht und einseitig. Als hätten sie keine anderen Interessen, als Wandler zu sein und/oder Musik zu machen.
Levi hatte hin und wieder Wutausbrüche, die ich nicht ganz verstand. Auch waren Kats Gedankengänge oft nicht ganz nachvollziehbar. Vor allem in der zweiten Hälfte kam das öfter vor.
Die Welt der Wandler kam recht einseitig rüber. Die Legende, wie sie entstanden sind, wird zwar erklärt, nicht aber welche Funktion oder welches Ziel sie haben. Seltsam fand ich auch, den Begriff krigare, der einfach Krieger auf Schwedisch bedeutet. Es wird nie erklärt, wieso gerade ein schwedisches Wort verwendet wird und nicht einfach das deutsche Gegenstück. In meinen Ohren klingt das wie die Leute, die ständig englische Wörter in ihre Sätze einbauen, um intelligenter zu wirken oder einfach anzugeben.
Auch wenn die Autorin einen schlichten Schreibstil hat, schreibt sie gute Songtexte. An einigen Stellen hatte ich wirklich Gänsehaut! Ich stelle mir die Musik von Night Cirkus in etwa wie Glasperlenspiel vor.
Mein Fazit: Wenn man keine allzu hohen Erwartungen hat, kann man mit diesem Buch wirklich gut abschalten.
Meine Bewertung: 3/5 Knöpfe
Für Fans von: dem Musical Cats, Märchen, Arkadien - Kai Meyer
Veröffentlichung: 2016
ISBN13: 9783959911795
Seiten: 376
Goodreads
Klappentext: Seit dem Tod meines Vaters hatte sich alles verändert. Eine Bühne betreten und singen – das würde ich nie wieder können, dessen war ich mir sicher.
Doch dann kam er.
Wirbelte alles durcheinander und brachte die Katze in mir zum Fauchen. Gestaltwandler hin oder her, für mich war er nur ein räudiger Straßenköter. Doch seine Band brauchte dringend eine neue Sängerin – und ich jemanden, der mir dabei half, die Musik wieder zu spüren.
MeinungCover: Das Bild passt perfekt zum Inhalt des Buches. In einer Szene trägt Kat sogar dieses Outfit. Nur dass das Model fast ein bisschen zu schlank ist, immerhin hat Kat Kleidergröße 42. Toll, dass sowas in einem Fantasybuch vorkommt, noch lieber hätte ich es auch auf dem Cover gesehen.
Als ich es das erste Mal gesehen habe, musste ich mich über diese symbolhafte Katze wundern. Hätte man nicht eine richtige Katze verwenden können, habe ich mich gefragt. Wenn man weiß, was es damit auf sich hat, macht es natürlich Sinn. Ein Fantasybuch hätte ich auch nicht vermutet, eher eine Contemporary Novel, vielleicht eine Geschichte über eine Straßenmusikerin. Was die Gitarre da zu suchen hat, weiß ich auch nicht. Kat kann doch gar nicht spielen, nur singen.
Inhalt: Der Klappentext ist ein wenig irreführend. Dieser Satz "Doch dann kam er." hat mich vermuten lassen, dass es wiedermal um ein mauerblümchenhaftes Mädchen geht, dessen Welt völlig auf den Kopf gestellt wird, nur weil irgendein geheimnisvoller, gutaussehender Typ auftaucht. Zum Glück ist das nicht der Fall! Nun, Levi wird tatsächlich als talentiert und perfekt (würg) (kotz) beschrieben, aber Kat hat zum Glück noch anderes im Kopf.
Kat ist eine bodenständige junge Frau mit einer tollen Stimme, die aber seit dem Tod ihres Vaters nicht mehr Musik machen will. Eine sehr realistische und nachvollziehbare Situation. Außer dass Kat eine Gestaltwandlerin ist und gerne Mal in Form einer Katze um die Häuser zieht.
Sie arbeitet in einer Bar, die nur Wandler betreten dürfen und da begegnet sie den Bandmitgliedern von Night Cirkus. Zufällig suchen die gerade eine Sängerin.
Insgesamt gab es mir in dieser Geschichte ein paar Zufälle zu viel. Es lief teilweise einfach viel zu glatt ab. Verletzungen heilen schnell und ohne Nachwirkungen. Selbst dieser Musikwettbewerb in Bremen, an dem die Band teilnimmt, hält keine Hürden bereit.
Was ich aber schön finde ist, dass Levi Kat dazu bringt, wieder Musik zu machen. Dass er einfühlsam ist und ein gutes Gespür dafür hat, was sie wieder aufheitern kann. Insgesamt halte ich ihre Beziehung für eine recht ausgeglichene. Auch hier läuft es mir aber zu glatt ab. Anfangs können sie sich nicht ausstehen - er ein Hund und sie eine Katze. Sie vertragen sich viel zu schnell und plötzlich passen sie perfekt zusammen.
An sich fand ich die Idee nicht schlecht, aber das Buch hat mir einfach zu wenige Überraschungen bereit gehalten. Um ehrlich zu sein, habe ich von Anfang an geahnt, wer hinter unseren Bremer Stadtmusikanten her ist.
Schreibstil: Der Text lässt sich angenehm und schnell lesen, vor allem das erste Drittel. Ab der Hälfte wird es leider etwas zäh, vor allem die Handlung verliert stark an Spannung. Hätte ich an dem Tag nicht so viel Freizeit gehabt, hätte ich das Buch vermutlich zur Seite gelegt und keine Motivation gehabt, es zu Ende zu lesen. Die Charaktere waren zwar in Ordnung, sind mir aber nicht sonderlich ans Herz gewachsen.
Da das Buch aus Kats Perspektive geschrieben ist, erfahren wir nicht viel über das Gefühlsleben der anderen Hauptcharaktere. Sicherlich hätte sich das irgendwie lösen lassen. Vor allem Liz, Micah und viele andere Wandler wirken dadurch seicht und einseitig. Als hätten sie keine anderen Interessen, als Wandler zu sein und/oder Musik zu machen.
Levi hatte hin und wieder Wutausbrüche, die ich nicht ganz verstand. Auch waren Kats Gedankengänge oft nicht ganz nachvollziehbar. Vor allem in der zweiten Hälfte kam das öfter vor.
Die Welt der Wandler kam recht einseitig rüber. Die Legende, wie sie entstanden sind, wird zwar erklärt, nicht aber welche Funktion oder welches Ziel sie haben. Seltsam fand ich auch, den Begriff krigare, der einfach Krieger auf Schwedisch bedeutet. Es wird nie erklärt, wieso gerade ein schwedisches Wort verwendet wird und nicht einfach das deutsche Gegenstück. In meinen Ohren klingt das wie die Leute, die ständig englische Wörter in ihre Sätze einbauen, um intelligenter zu wirken oder einfach anzugeben.
Auch wenn die Autorin einen schlichten Schreibstil hat, schreibt sie gute Songtexte. An einigen Stellen hatte ich wirklich Gänsehaut! Ich stelle mir die Musik von Night Cirkus in etwa wie Glasperlenspiel vor.
Mein Fazit: Wenn man keine allzu hohen Erwartungen hat, kann man mit diesem Buch wirklich gut abschalten.
Meine Bewertung: 3/5 Knöpfe
Tuesday, 27 June 2017
{German} Rebell: Gläserner Zorn (Rebell #1) - Mirjam H. Hüberli
Schlecht geplotteter Roman mit eigentlich guter Grundidee.
Für Fans von: Mondprinzessin - Ava Reed, Reckless - Cornelia Funke
Veröffentlichung: 2016
ISBN: 9783959917155
Seiten: 216
Goodreads
Klappentext: Manche Träume entführen uns in eine Welt,
die wir noch nie zuvor betreten haben.
Und obwohl sie uns fremd ist,
kennt sie unsere Seele seit Hunderten von Jahren.
Mein Name ist Willow Parker. Eigentlich dachte ich immer, ich sei ein ganz normales Mädchen. Okay, nicht ganz normal, denn wer sieht schon in den Augen der andern deren eigenes Spiegelbild? Aber seit heute weiß ich nicht einmal mehr, was es bedeutet, normal zu sein...
Meinung
Cover: Vermutlich soll dieses Cover an die Reckless-Reihe von Cornelia Funke erinnern, zumindest hat es Ähnlichkeiten mit dem ersten Buch und der Titel klingt als könnte er aus der Feder meiner Lieblingsautorin kommen. Auf jeden Fall ein gelungener Marketing-Trick!
Ich persönlich liebe ja die Cover von Alexander Kopainski (hab ihn sogar mal auf der Frankfurter Buchmesse getroffen, echt netter Kerl!). Die verleiten einfach dazu, sich das Buch näher anzusehen und eigentlich will man es dann sofort im Bücherregal stehen haben. Nur leider weiß ich mittlerweile, dass der Schein oft trügt und sich hinter diesen tollen Covern nicht immer ein guter Inhalt verbirgt.
Inhalt: Wie bei Reckless ist auch hier ein Spiegel das Tor zu einer anderen Welt. Da hören die Gemeinsamkeiten aber auch schon auf. Rebell konnte mich einfach nicht so sehr in seinen Bann ziehen, wie ich es mir gewünscht habe. Die Idee an sich ist gar nicht so schlecht, ich fand Willows Gabe sehr interessant. Leider mangelt es einfach an der Umsetzung und der Roman wirkt, als wäre er nicht ordentlich überarbeitet und lektoriert worden. Ja, er liest sich eher wie der erste Entwurf und ich hätte da etliche Änderungsvorschläge gehabt.
Die Uni erinnert mich ein bisschen an Mean Girls (der beste Film aller Zeiten), was ich ganz witzig finde. Da hätte es mich gar nicht gestört, wenn diese Einrichtung länger der Schauplatz der Handlung geblieben wäre, obwohl ich solche amerikanischen High-School-/Uni-Settings normalerweise gar nicht mag.
Die Welt hinter dem Spiegel erinnert dagegen eher an eine Dystopie und das ist einfach nicht mein Genre. Das Worldbuilding ist auch eher flach und wenig kreativ.
Willow war mir am Anfang sehr sympathisch, da war sie fast wie Gwendolyn aus Rubinrot. Leider hat sie im Laufe des Buches ihren Charme verloren, sehr schade. Im Klappentext steht ja, dass sie nur ein normales Mädchen ist und ich habe so darauf gehofft, dass das hier gut umgesetzt ist, bin aber leider enttäuscht worden. Dieser Tropus mit dem unscheinbaren, unsicheren Mädchen, das plötzlich Superkräfte o. ä. hat oder die Prinzessin von Irgendwo ist, hängt mir wirklich schon zum Hals raus.
Bo war mir erst etwas suspekt, weil er immer so geheimnisvoll tut und nicht einfach sagt, was Sache ist. Seine Beweggründe waren oft nicht klar oder nicht logisch. Später fand ich ihn ganz okay. Er ist vielleicht noch der interessanteste Charakter in diesem Buch.
SPOILER AB HIER!
Wo Willow am meisten meinen Respekt verloren hat, war diese Sache mit Noah. Der war mir von Anfang an unsympathisch und ich habe ständig gehofft, dass das mit ihm und Willow nichts wird. In der Öffentlichkeit, also in der Uni und vor seinen Freunden, tut er so als wäre Willow ihm nicht wichtig, aber wenn ihm scheinbar langweilig ist, dann muss sie halt herhalten. Ja, so kommt er in dieser Geschichte rüber. Als Noah plötzlich ein Date wollte, hat Willow sich für nichts anderes mehr interessiert, sie stellt seine Bedürfnisse über ihre. Klar, in einer Beziehung immer egoistisch zu sein ist auch nicht gut, aber nur nach seiner Pfeife zu tanzen, halte ich für viel schlimmer und das ist einfach kein gesundes und ausgewogenes Verhältnis. Bei diesem Date im Kino sieht man das ganz deutlich. Da macht sie sich nämlich für ihn so hübsch und zieht das Kleid an, das ihm gefällt. Dass sowas heutzutage noch in einem Buch zu finden ist, finde ich erschreckend. Muss man das den Mädels da draußen wirklich noch erklären?
Willow scheint in dieser Sache völlig blind zu sein und der Unfall scheint ihre Einstellung nur zu unterstreichen. Ab da ist Noah ihr einziger Anhaltspunkt, das Einzige, das sie vorantreibt und zum Handeln bringt. Nicht die Tatsache, dass sie Spiegelbilder in den Augen der Leute sind, sondern Noah. Ich habe mindestens einmal pro Kapitel die Augen verdreht. Erst als sie mit Bo anbandelt, lässt sie sich von Noah ablenken.
SPOILER VORBEI!
Schreibstil: Die Autorin verwendet oft Begriffe, die wohl besonders oberklug klingen sollen, setzt sie aber nicht richtig ein. Ansonsten ist ihr Stil auch etwas abgehackt, so als würde die Erzählerin nach jedem Satz Luft holen müssen. Das hat leider den Lesefluss total gestört.
Die Geschichte hat, wie leider so viele im Romantasy-Genre und auch bei diesem Verlag, einen Ich-Erzähler. Wenn ich aber darüber nachdenke, hätte eine andere Perspektive wohl auch nichts mehr gerettet.
Manche Ereignisse waren schon von vorneherein so offensichtlich, dass mich kaum etwas in diesem Buch überraschen konnte. Meistens hat man es schon zwei Seiten vor Willow geahnt, was die Protagonistin leider recht dümmlich rüberkommen ließ. Ein bisschen mehr Originalität hätte dem Roman wirklich nicht geschadet. Der Plot wird nach und nach immer unlogischer und interessantere Charaktere wären auch nicht schlecht gewesen.
Mein Fazit: Diesen einen Teil zu lesen war für mich noch in Ordnung, den Rest der Trilogie erspare ich mir lieber.
Meine Bewertung: 2/5 Knöpfe
Für Fans von: Mondprinzessin - Ava Reed, Reckless - Cornelia Funke
Veröffentlichung: 2016
ISBN: 9783959917155
Seiten: 216
Goodreads
Klappentext: Manche Träume entführen uns in eine Welt,
die wir noch nie zuvor betreten haben.
Und obwohl sie uns fremd ist,
kennt sie unsere Seele seit Hunderten von Jahren.
Mein Name ist Willow Parker. Eigentlich dachte ich immer, ich sei ein ganz normales Mädchen. Okay, nicht ganz normal, denn wer sieht schon in den Augen der andern deren eigenes Spiegelbild? Aber seit heute weiß ich nicht einmal mehr, was es bedeutet, normal zu sein...

Meinung
Cover: Vermutlich soll dieses Cover an die Reckless-Reihe von Cornelia Funke erinnern, zumindest hat es Ähnlichkeiten mit dem ersten Buch und der Titel klingt als könnte er aus der Feder meiner Lieblingsautorin kommen. Auf jeden Fall ein gelungener Marketing-Trick!
Ich persönlich liebe ja die Cover von Alexander Kopainski (hab ihn sogar mal auf der Frankfurter Buchmesse getroffen, echt netter Kerl!). Die verleiten einfach dazu, sich das Buch näher anzusehen und eigentlich will man es dann sofort im Bücherregal stehen haben. Nur leider weiß ich mittlerweile, dass der Schein oft trügt und sich hinter diesen tollen Covern nicht immer ein guter Inhalt verbirgt.
Inhalt: Wie bei Reckless ist auch hier ein Spiegel das Tor zu einer anderen Welt. Da hören die Gemeinsamkeiten aber auch schon auf. Rebell konnte mich einfach nicht so sehr in seinen Bann ziehen, wie ich es mir gewünscht habe. Die Idee an sich ist gar nicht so schlecht, ich fand Willows Gabe sehr interessant. Leider mangelt es einfach an der Umsetzung und der Roman wirkt, als wäre er nicht ordentlich überarbeitet und lektoriert worden. Ja, er liest sich eher wie der erste Entwurf und ich hätte da etliche Änderungsvorschläge gehabt.
Die Uni erinnert mich ein bisschen an Mean Girls (der beste Film aller Zeiten), was ich ganz witzig finde. Da hätte es mich gar nicht gestört, wenn diese Einrichtung länger der Schauplatz der Handlung geblieben wäre, obwohl ich solche amerikanischen High-School-/Uni-Settings normalerweise gar nicht mag.
Die Welt hinter dem Spiegel erinnert dagegen eher an eine Dystopie und das ist einfach nicht mein Genre. Das Worldbuilding ist auch eher flach und wenig kreativ.
Willow war mir am Anfang sehr sympathisch, da war sie fast wie Gwendolyn aus Rubinrot. Leider hat sie im Laufe des Buches ihren Charme verloren, sehr schade. Im Klappentext steht ja, dass sie nur ein normales Mädchen ist und ich habe so darauf gehofft, dass das hier gut umgesetzt ist, bin aber leider enttäuscht worden. Dieser Tropus mit dem unscheinbaren, unsicheren Mädchen, das plötzlich Superkräfte o. ä. hat oder die Prinzessin von Irgendwo ist, hängt mir wirklich schon zum Hals raus.
Bo war mir erst etwas suspekt, weil er immer so geheimnisvoll tut und nicht einfach sagt, was Sache ist. Seine Beweggründe waren oft nicht klar oder nicht logisch. Später fand ich ihn ganz okay. Er ist vielleicht noch der interessanteste Charakter in diesem Buch.
SPOILER AB HIER!
Wo Willow am meisten meinen Respekt verloren hat, war diese Sache mit Noah. Der war mir von Anfang an unsympathisch und ich habe ständig gehofft, dass das mit ihm und Willow nichts wird. In der Öffentlichkeit, also in der Uni und vor seinen Freunden, tut er so als wäre Willow ihm nicht wichtig, aber wenn ihm scheinbar langweilig ist, dann muss sie halt herhalten. Ja, so kommt er in dieser Geschichte rüber. Als Noah plötzlich ein Date wollte, hat Willow sich für nichts anderes mehr interessiert, sie stellt seine Bedürfnisse über ihre. Klar, in einer Beziehung immer egoistisch zu sein ist auch nicht gut, aber nur nach seiner Pfeife zu tanzen, halte ich für viel schlimmer und das ist einfach kein gesundes und ausgewogenes Verhältnis. Bei diesem Date im Kino sieht man das ganz deutlich. Da macht sie sich nämlich für ihn so hübsch und zieht das Kleid an, das ihm gefällt. Dass sowas heutzutage noch in einem Buch zu finden ist, finde ich erschreckend. Muss man das den Mädels da draußen wirklich noch erklären?
Willow scheint in dieser Sache völlig blind zu sein und der Unfall scheint ihre Einstellung nur zu unterstreichen. Ab da ist Noah ihr einziger Anhaltspunkt, das Einzige, das sie vorantreibt und zum Handeln bringt. Nicht die Tatsache, dass sie Spiegelbilder in den Augen der Leute sind, sondern Noah. Ich habe mindestens einmal pro Kapitel die Augen verdreht. Erst als sie mit Bo anbandelt, lässt sie sich von Noah ablenken.
SPOILER VORBEI!
Schreibstil: Die Autorin verwendet oft Begriffe, die wohl besonders oberklug klingen sollen, setzt sie aber nicht richtig ein. Ansonsten ist ihr Stil auch etwas abgehackt, so als würde die Erzählerin nach jedem Satz Luft holen müssen. Das hat leider den Lesefluss total gestört.
Die Geschichte hat, wie leider so viele im Romantasy-Genre und auch bei diesem Verlag, einen Ich-Erzähler. Wenn ich aber darüber nachdenke, hätte eine andere Perspektive wohl auch nichts mehr gerettet.
Manche Ereignisse waren schon von vorneherein so offensichtlich, dass mich kaum etwas in diesem Buch überraschen konnte. Meistens hat man es schon zwei Seiten vor Willow geahnt, was die Protagonistin leider recht dümmlich rüberkommen ließ. Ein bisschen mehr Originalität hätte dem Roman wirklich nicht geschadet. Der Plot wird nach und nach immer unlogischer und interessantere Charaktere wären auch nicht schlecht gewesen.
Mein Fazit: Diesen einen Teil zu lesen war für mich noch in Ordnung, den Rest der Trilogie erspare ich mir lieber.
Meine Bewertung: 2/5 Knöpfe
Saturday, 17 June 2017
#SuBnix - Meine 30 SuB-Bücher
Hier sind die 30 Bücher (Seitenzahlen in Klammern) von insgesamt 63, die ich bei der SuBnix Challenge (#subnix auf Facebook und Instagram) lesen möchte:
davon gelesen: 12503 (Stand: 20. 9.), 30/30 Bücher
Bücher, die ich gerade lese, sind kursiv.
Bücher, die ich schon gelesen habe, sinddurchgestrichen.
Los geht's am 21. Juni und diese Liste wird ständig auf dem Laufenden gehalten.
Update 20. 9.: FERTIG!!!
Markus Zusak - The Book Thief (554)Alwyn Hamilton - Rebel of the Sands (358)Jennifer Donnelly - Deep Blue (336)Rae Carson - The Girl of Fire and Thorns (423)Maria V. Snyder - Fire Study (441)Marie Lu - The Young Elites (355)Cassandra Clare - Lord of Shadows (701)Tahereh Mafi - Furthermore (416)Joanne Harris - Runemarks (513)Naomi Novik - Uprooted (488)Neil Gaiman - Norse Mythology (299)Laini Taylor - Strange the Dreamer (544)Brigitte Riebe - Feuer & Glas - Der Pakt (384)Nina Blazon - Der Dunkle Kuss der Sterne (528)Nina Blazon - Feuerrot (512)Ursula Poznanski - Die Verratenen (464)Isabel Abedi - Whisper (275)Isabel Abedi - Die Längste Nacht (400)Tanja Neise - Der Orden der Weißen Orchidee - Die Erbin (380)Julie Heiland - Bannwald (352)Antonia Michaelis - Die Worte der Weißen Königin (272)Cynthia C. Omololu - Für immer die Seele (381)Eva Moraal - Zwischen uns die Flut (400)Alexandra Fuchs - Straßensymphonie (376)Nene Ormes - Udda Verklighet (254)Karl Modig - Superkrafter - På gott och ont (256)Elisabet Nemert - Röd måne (385)Fredrik Backmann - En man som heter Ove (348)Fredrik Backmann - Min mormor hälsar och säger förlåt (447)Odinsbarn - Siri Pettersen (661)
davon gelesen: 12503 (Stand: 20. 9.), 30/30 Bücher
Bücher, die ich gerade lese, sind kursiv.
Bücher, die ich schon gelesen habe, sind
Update 20. 9.: FERTIG!!!
Thursday, 8 June 2017
In 10 Schritten zu einem schlankeren SUB
Wir Bücherwürmer kennen das doch alle: Überfüllte Regale, mehr ungelesene als gelesene Bücher und dem Kontostand tut das richtig weh.
Doch das muss nicht so bleiben!
Soft-Variante: E-Books müssen nicht gezählt werden.
2. Sichtbar machen: Wenn sich die ungelesenen Bücher unter den gelesenen verstecken, ist es nur logisch, dass man schnell den Überblick verliert. Daher: räumt z.B. ein Regalbrett frei, das nur für den SUB reserviert ist.
(Natürlich hat nicht jeder so viel Platz für Bücher. Sucht euch einfach ein Plätzchen, wo ihr den SUB immer gut im Auge habt.)
3. Ein Ziel setzen: 100 Bücher in zehn Tagen zu lesen wird vermutlich nicht jeder schaffen. Damit ihr nicht gleich verzweifelt, nehmt euch nur mal einen Teil vor. Zum Beispiel: 30 Bücher vom SUB in 3 Monaten.
Soft-Variante: Immer wenn ihr - sagen wir - zwei Bücher gelesen habt, die schon ewig bei euch herumgammeln, dürft ihr ein neues lesen.
4. Keine Bücher kaufen: Und damit meine ich wirklich keine. Nix, nada, null, niente. Wünscht euch nicht mal Bücher zum Geburtstag.
Soft-Variante: Vorbestellte Bücher, neu erschienene Fortsetzungen und Gratis-Exemplare zählen nicht.
5. Keinen Schritt in eine Buchhandlung setzen, keine Online-Shops: Auch nicht, weil ihr "nur mal schauen" wollt.
6. Keine Newsletter für Gratis-Angebote o. ä.: Muss ich nicht weiter erklären. Das führt euch nur in Versuchung.
7. SUB-Glas: Schreibt die Bücher, die ihr euch vorgenommen habt, auf kleine Zettelchen. Diese kommen dann in ein Glas, eine Schachtel, einen Topf oder ähnliches. Dann zieht ihr zufällig eines raus und TADA!, das ist das nächste Buch, das ihr lesen werdet.
Soft-Variante: Manchmal hat man einfach keine Lust auf bestimmte Bücher. Im Sommer will ich auch keine Weihnachtsgeschichten lesen. Zieht daher drei Zettelchen aus dem Glas und wählt eines aus.
8. Cheerleader*in: Jemand, der euch anfeuert, kann euch unheimlich motivieren. Erzählt einfach jemandem von eurem Vorhaben oder nehmt vielleicht sogar gemeinsam teil und unterstützt euch gegenseitig.
Ein*e Cheerleader*in kann euch auch bei Punkt 5 helfen. Bittet diese Person einfach, euch weiter zu ziehen, wenn ihr bei einer Buchhandlung vorbeigeht (; Außerdem könnt ihr euch an den*die Cheerleader*in auch wenden, wenn ihr in Versuchung kommt.
9. Geld für etwas anderes sparen: Gibt es vielleicht einen Urlaub, den ihr immer schon machen wolltet, es aber immer zu teuer war? Werft das Geld, das ihr für Bücher ausgegeben hättet also lieber in euer Sparschwein, z. B.: einen Euro pro gelesenem SUB-Buch.
10. An unserer Challenge teilnehmen: Das Team Meerjungfrauen, zu dem ich auch gehöre, will gemeinsam den ungelesenen Büchern an den Speck gehen (mehr dazu hier). Wer mitmachen will, kann bis 10. Juni bis zu 30 Bücher aufschreiben, die auf dem SUB vergammeln. Von 21. 6. bis 23. 9. (also im Sommer) wollen wir diese Bücher lesen. Das Genre und die Länge der Bücher spielen keine Rolle.
Mein SUB besteht momentan aus 63 Büchern und mein Ziel ist es, diesen zu halbieren. Zu Beginn der Challenge werde ich dazu noch einmal etwas posten und euch auf dem Laufenden halten (:
Doch das muss nicht so bleiben!
So geht es fetten Bücherstapeln an den Speck:
1. Bestandsaufnahme: Bücher zählen - und zwar alle! Bevor wir die Sache anfangen, müssen wir uns vor Augen halten, wie groß das Problem ist.Soft-Variante: E-Books müssen nicht gezählt werden.
2. Sichtbar machen: Wenn sich die ungelesenen Bücher unter den gelesenen verstecken, ist es nur logisch, dass man schnell den Überblick verliert. Daher: räumt z.B. ein Regalbrett frei, das nur für den SUB reserviert ist.
(Natürlich hat nicht jeder so viel Platz für Bücher. Sucht euch einfach ein Plätzchen, wo ihr den SUB immer gut im Auge habt.)
Soft-Variante: Immer wenn ihr - sagen wir - zwei Bücher gelesen habt, die schon ewig bei euch herumgammeln, dürft ihr ein neues lesen.
4. Keine Bücher kaufen: Und damit meine ich wirklich keine. Nix, nada, null, niente. Wünscht euch nicht mal Bücher zum Geburtstag.
Soft-Variante: Vorbestellte Bücher, neu erschienene Fortsetzungen und Gratis-Exemplare zählen nicht.
5. Keinen Schritt in eine Buchhandlung setzen, keine Online-Shops: Auch nicht, weil ihr "nur mal schauen" wollt.
6. Keine Newsletter für Gratis-Angebote o. ä.: Muss ich nicht weiter erklären. Das führt euch nur in Versuchung.
7. SUB-Glas: Schreibt die Bücher, die ihr euch vorgenommen habt, auf kleine Zettelchen. Diese kommen dann in ein Glas, eine Schachtel, einen Topf oder ähnliches. Dann zieht ihr zufällig eines raus und TADA!, das ist das nächste Buch, das ihr lesen werdet.
Soft-Variante: Manchmal hat man einfach keine Lust auf bestimmte Bücher. Im Sommer will ich auch keine Weihnachtsgeschichten lesen. Zieht daher drei Zettelchen aus dem Glas und wählt eines aus.
8. Cheerleader*in: Jemand, der euch anfeuert, kann euch unheimlich motivieren. Erzählt einfach jemandem von eurem Vorhaben oder nehmt vielleicht sogar gemeinsam teil und unterstützt euch gegenseitig.
Ein*e Cheerleader*in kann euch auch bei Punkt 5 helfen. Bittet diese Person einfach, euch weiter zu ziehen, wenn ihr bei einer Buchhandlung vorbeigeht (; Außerdem könnt ihr euch an den*die Cheerleader*in auch wenden, wenn ihr in Versuchung kommt.
9. Geld für etwas anderes sparen: Gibt es vielleicht einen Urlaub, den ihr immer schon machen wolltet, es aber immer zu teuer war? Werft das Geld, das ihr für Bücher ausgegeben hättet also lieber in euer Sparschwein, z. B.: einen Euro pro gelesenem SUB-Buch.
10. An unserer Challenge teilnehmen: Das Team Meerjungfrauen, zu dem ich auch gehöre, will gemeinsam den ungelesenen Büchern an den Speck gehen (mehr dazu hier). Wer mitmachen will, kann bis 10. Juni bis zu 30 Bücher aufschreiben, die auf dem SUB vergammeln. Von 21. 6. bis 23. 9. (also im Sommer) wollen wir diese Bücher lesen. Das Genre und die Länge der Bücher spielen keine Rolle.
Mein SUB besteht momentan aus 63 Büchern und mein Ziel ist es, diesen zu halbieren. Zu Beginn der Challenge werde ich dazu noch einmal etwas posten und euch auf dem Laufenden halten (:
Sagt mir doch, ob ihr euren SUB auch in Bikini-Form bringen möchtet und was ihr dafür tun würdet. Habt ihr Tipps? Wie geht ihr mit ungelesenen Büchern um? Und wie viele sind es?
Wednesday, 7 June 2017
Paralellwelten
Wie manche vielleicht wissen, ist das Thema der Drachenmond Lesechallenge diesen Monat Paralellwelten.
Aber was ist das genau: eine Paralellwelt oder sogar mehrere?
Im Genre Fantasy wird üblicherweise zwischen diesen drei Modellen unterscheiden. Abgesehen von unserem stinknormalen Planeten Erde, gibt es da noch Folgendes:
1. Eine in sich geschlossene Welt, die in keinerlei Verbindung zu unserer Welt steht.
Beispiele: A Song of Ice and Fire - George R. R. Martin, Throne of Glass - Sarah J. Maas, Shadow and Bone - Leigh Bardugo, u. ä.
2. Eine verborgene Welt in unserer, die nur bestimmten Personen zugänglich ist.
Beispiele: Harry Potter - J. K. Rowling, City of Bones - Cassandra Clare, Carry On - Rainbow Rowell, The Raven Boys - Maggie Stiefvater, u. ä.
3. Eine oder mehrere Welten, die mit unserer Welt durch eine Person und/oder einen Gegenstand verbunden sind. -> Unser Monatsthema!
Beispiele:
The Chronicles of Narnia - C. S. Lewis
Die Seiten der Welt - Kai Meyer

Alice in Wonderland - Lewis Carrol

Norse Mythology - Neil Gaiman

Natürlich gibt es noch viele weitere Beispiele. Welche davon habt ihr schon gelesen? Kennt ihr noch mehr? Welche Paralellwelt würdet ihr gerne besuchen? Lasst es mich wissen!
Aber was ist das genau: eine Paralellwelt oder sogar mehrere?
Im Genre Fantasy wird üblicherweise zwischen diesen drei Modellen unterscheiden. Abgesehen von unserem stinknormalen Planeten Erde, gibt es da noch Folgendes:
1. Eine in sich geschlossene Welt, die in keinerlei Verbindung zu unserer Welt steht.
Beispiele: A Song of Ice and Fire - George R. R. Martin, Throne of Glass - Sarah J. Maas, Shadow and Bone - Leigh Bardugo, u. ä.
2. Eine verborgene Welt in unserer, die nur bestimmten Personen zugänglich ist.
Beispiele: Harry Potter - J. K. Rowling, City of Bones - Cassandra Clare, Carry On - Rainbow Rowell, The Raven Boys - Maggie Stiefvater, u. ä.
3. Eine oder mehrere Welten, die mit unserer Welt durch eine Person und/oder einen Gegenstand verbunden sind. -> Unser Monatsthema!
Beispiele:
The Chronicles of Narnia - C. S. Lewis
Tintenwelt - Cornelia Funke
Spiegelwelt - Cornelia Funke
Daughter of Smoke and Bone - Leigh Bardugo
Die Seiten der Welt - Kai Meyer

Die Sturmkönige - Kai Meyer
Alice in Wonderland - Lewis Carrol

Ravneringene- Siri Pettersen
Norse Mythology - Neil Gaiman

A Darker Shade of Magic - V. E. Schwab
Natürlich gibt es noch viele weitere Beispiele. Welche davon habt ihr schon gelesen? Kennt ihr noch mehr? Welche Paralellwelt würdet ihr gerne besuchen? Lasst es mich wissen!
Tuesday, 6 June 2017
{German} Schmetterlingsblau - Sarah Nisse
Eine Romanze á la Rosamunde Pilcher mit einem Hauch Fantasy.
Für Fans von: ... naja... Rosamunde Pilcher, Inga Lindström und wie sie nicht alle heißen.
Veröffentlichung: 2016
ASIN: B01LYAQQ7X
Seiten: 312
Goodreads
Klappentext: „Und vergiss nicht, ihn zu küssen.“ Ihre Stimme war jetzt bloß noch ein Hauchen. „Schmetterlinge küssen nämlich nicht, Jade. Schmetterlinge lieben nicht. Sie fliegen bloß. Fliegen und fliegen…, bis sie irgendwann vergehen.“
Wie weiche Flügelteppiche legen sich die Schmetterlinge auf die Wiesen der Normandie. Alain kümmert es nicht, schließlich hat er soeben seine Eltern zu Grabe getragen. Doch dann trifft er Jade. Nur für einen Sekundenbruchteil streifen sich ihre Blicke durch das Hoftor einer alten Villa, dann verschwindet das blasse Mädchen mit den leuchtend blauen Augen wieder und Alain ist sicher, dass er sie nie wiedersehen wird. Denn niemand kennt die Mädchen der Villa Papillon. Niemand im Dorf wagt es, ihr Geheimnis zu lüften. Niemand, bis auf Alain. Doch wird es ihm gelingen, Jade vor ihrem traurigen Schicksal zu bewahren?
Meinung
Cover: Die Schriftarten an sich sind schlicht und passen gut zusammen. Auf dem Rest des Covers ist einfach viel zu viel los. Das Mädchen sieht tatsächlich wie Jade aus, aber meiner Meinung nach stört das ein wenig die Imagination. Ein Schmetterling hätte gereicht, denn sie passen vom Stil her nicht wirklich zusammen. Dann gibt es auch noch zwei verschiedene Hintergründe, die für sich stehend in Ordnung wären, aber so einfach zu überladen wirken. Ein schlichteres Cover hätte besser zu dieser sanften Geschichte gepasst.
Inhalt: Anfangs fand ich die Idee mit den Schmetterlingen sehr spannend, es ist wirklich ungewöhnlich. Leider bleiben so viele Fragen offen und es kommt mir so vor, als hätte die Autorin nicht alle Gedanken zu Ende geführt. Manche Dinge sind nicht ganz schlüssig und das Meiste passiert den Protagonisten einfach so, durch Zufall. Es hätte mich viel mehr interessiert, wenn die Protagonisten selbst gehandelt hätten, um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Stattdessen fallen ihnen alle Hinweise vor die Nase.
Das Setting (ein Dorf in der Normandie) ist nett und die Autorin schafft es, die Umgebung ganz lebhaft zu beschreiben. Seufz, wenn sie das doch nur auch mit den Protagonisten schaffen würde. Bis auf Jade kann ich mir die Figuren kaum vorstellen. Aber natürlich sind alle Charaktere schöner als schön und perfekter als perfekt.
ACHTUNG SPOILER
Jade ist langweilig und trist, wie diese Villa in der sie lebt. Mehr kann ich über sie nicht sagen, da meistens nur ihr Äußeres beschrieben wird. Alain, hingegen, ist eine Person, mit der ich nichts zu tun haben wollen würde. Er ist besitzergreifend, impulsiv und denkt über seine Handlungen meist erst später nach. So etwas zu romantisieren ist einfach nicht in Ordnung. Für eine gesunde, ebenbürtige Beziehung halte ich das nicht. Er bevormundet Jade, die ihm - naiv wie sie ist - sofort blind vertraut. Und natürlich ist es Liebe auf den ersten Blick, die Zeit steht still, sie haben rosarote Herzchen in den Augen... igitt, kotz und bäh!
IMMER NOCH SPOILER
Diese Villa lässt viele Fragen offen. Die Schmetterlingsmädchen sollen dort bleiben, damit sie sich nicht verlieben, weil sie sonst zu sehr an ihrem Leben hängen würden. Diesen Gedankengang finde ich an sich schon sehr seltsam. Für mich klingt das nicht nach einem triftigen Grund für die Existenz der Villa. Außerdem scheint keiner bedacht zu haben, dass sich auch Mädchen in einander verlieben können. Ein bisschen sehr heteronormativ, das Ganze.
Von dieser Geheimgesellschaft fange ich gar nicht erst an. Die sind nur unheimlich geheim oder geheim unheimlich, nicht mehr. Was hinter Julien und seinem Vater steckt, habe ich immer geahnt.
NOCH MEHR SPOILER
Warum hat Marguerite Alain nicht schon früher erzählt, dass sie auch ein Schmetterlingsmädchen war? Mir war das von Anfang an klar, aber Alain haben seine Eltern nichts erzählt. Dabei hätte das so Vieles vereinfacht. Alain hätte mehr Rücksicht auf seine Mutter genommen, sie hätte sich nicht zu sehr aufgeregt und sein Vater hätte ihn nie so unmenschlich behandelt. Ich meine, gibt es wirklich einen guten Grund, Alain nichts davon zu erzählen?
Übrigens, ist es in Frankreich üblich, seine Eltern und Großeltern beim Vornamen zu nennen? Das mach Alain nämlich ständig und ich finde es seltsam.
SPOILER ENDE
Schreibstil: Der Schreibstil ist ziemlich poetisch, aber leider will es der Autorin nicht so recht gelingen, Spannung aufzubauen. Gegen Ende hin wird die Handlung holprig und es ist einfach zu viel los.
Sie benutzt immer wieder Wiederholungen als rhetorisches Mittel, nur in 50% der Fälle geht das leider in die Hose. So wirkt es eher unabsichtlich, als hätte der*die Lektor*in es übersehen.
Ich bin ja bekanntlich kein Fan vom Erzähler in der ersten Person. Hier gibt es ausgerechnet zwei Erzähler in der ersten Person, die sich im Stil nicht unterscheiden. Hinzu kommt noch ein Erzähler in der dritten Person, der hundert Mal interessanter als die Hauptfiguren ist.
Was ich der Autorin nicht verzeihen kann, ist die Stelle im Buch, an der sie Alains mit Wein verschmiertes Gesicht mit einem "Indianer mit Kriegsbemalung" vergleicht. 1. Stereotypisch. 2. Rassistisch. Pfui, die Autorin sollte sich für diese Wortwahl wirklich schämen! Das sowas heutzutage überhaupt noch gedruckt wird!
Mein Fazit: Eine seichte Romanze, gemischt mit einem vorhersehbaren Plot und Unstimmigkeiten. Muss man nicht gelesen haben, kann man aber.
Meine Bewertung: 2/5 Knöpfe
Für Fans von: ... naja... Rosamunde Pilcher, Inga Lindström und wie sie nicht alle heißen.
Veröffentlichung: 2016
ASIN: B01LYAQQ7X
Seiten: 312
Goodreads
Klappentext: „Und vergiss nicht, ihn zu küssen.“ Ihre Stimme war jetzt bloß noch ein Hauchen. „Schmetterlinge küssen nämlich nicht, Jade. Schmetterlinge lieben nicht. Sie fliegen bloß. Fliegen und fliegen…, bis sie irgendwann vergehen.“
Wie weiche Flügelteppiche legen sich die Schmetterlinge auf die Wiesen der Normandie. Alain kümmert es nicht, schließlich hat er soeben seine Eltern zu Grabe getragen. Doch dann trifft er Jade. Nur für einen Sekundenbruchteil streifen sich ihre Blicke durch das Hoftor einer alten Villa, dann verschwindet das blasse Mädchen mit den leuchtend blauen Augen wieder und Alain ist sicher, dass er sie nie wiedersehen wird. Denn niemand kennt die Mädchen der Villa Papillon. Niemand im Dorf wagt es, ihr Geheimnis zu lüften. Niemand, bis auf Alain. Doch wird es ihm gelingen, Jade vor ihrem traurigen Schicksal zu bewahren?
Meinung
Cover: Die Schriftarten an sich sind schlicht und passen gut zusammen. Auf dem Rest des Covers ist einfach viel zu viel los. Das Mädchen sieht tatsächlich wie Jade aus, aber meiner Meinung nach stört das ein wenig die Imagination. Ein Schmetterling hätte gereicht, denn sie passen vom Stil her nicht wirklich zusammen. Dann gibt es auch noch zwei verschiedene Hintergründe, die für sich stehend in Ordnung wären, aber so einfach zu überladen wirken. Ein schlichteres Cover hätte besser zu dieser sanften Geschichte gepasst.
Inhalt: Anfangs fand ich die Idee mit den Schmetterlingen sehr spannend, es ist wirklich ungewöhnlich. Leider bleiben so viele Fragen offen und es kommt mir so vor, als hätte die Autorin nicht alle Gedanken zu Ende geführt. Manche Dinge sind nicht ganz schlüssig und das Meiste passiert den Protagonisten einfach so, durch Zufall. Es hätte mich viel mehr interessiert, wenn die Protagonisten selbst gehandelt hätten, um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Stattdessen fallen ihnen alle Hinweise vor die Nase.
Das Setting (ein Dorf in der Normandie) ist nett und die Autorin schafft es, die Umgebung ganz lebhaft zu beschreiben. Seufz, wenn sie das doch nur auch mit den Protagonisten schaffen würde. Bis auf Jade kann ich mir die Figuren kaum vorstellen. Aber natürlich sind alle Charaktere schöner als schön und perfekter als perfekt.
ACHTUNG SPOILER
Jade ist langweilig und trist, wie diese Villa in der sie lebt. Mehr kann ich über sie nicht sagen, da meistens nur ihr Äußeres beschrieben wird. Alain, hingegen, ist eine Person, mit der ich nichts zu tun haben wollen würde. Er ist besitzergreifend, impulsiv und denkt über seine Handlungen meist erst später nach. So etwas zu romantisieren ist einfach nicht in Ordnung. Für eine gesunde, ebenbürtige Beziehung halte ich das nicht. Er bevormundet Jade, die ihm - naiv wie sie ist - sofort blind vertraut. Und natürlich ist es Liebe auf den ersten Blick, die Zeit steht still, sie haben rosarote Herzchen in den Augen... igitt, kotz und bäh!
IMMER NOCH SPOILER
Diese Villa lässt viele Fragen offen. Die Schmetterlingsmädchen sollen dort bleiben, damit sie sich nicht verlieben, weil sie sonst zu sehr an ihrem Leben hängen würden. Diesen Gedankengang finde ich an sich schon sehr seltsam. Für mich klingt das nicht nach einem triftigen Grund für die Existenz der Villa. Außerdem scheint keiner bedacht zu haben, dass sich auch Mädchen in einander verlieben können. Ein bisschen sehr heteronormativ, das Ganze.
Von dieser Geheimgesellschaft fange ich gar nicht erst an. Die sind nur unheimlich geheim oder geheim unheimlich, nicht mehr. Was hinter Julien und seinem Vater steckt, habe ich immer geahnt.
NOCH MEHR SPOILER
Warum hat Marguerite Alain nicht schon früher erzählt, dass sie auch ein Schmetterlingsmädchen war? Mir war das von Anfang an klar, aber Alain haben seine Eltern nichts erzählt. Dabei hätte das so Vieles vereinfacht. Alain hätte mehr Rücksicht auf seine Mutter genommen, sie hätte sich nicht zu sehr aufgeregt und sein Vater hätte ihn nie so unmenschlich behandelt. Ich meine, gibt es wirklich einen guten Grund, Alain nichts davon zu erzählen?
Übrigens, ist es in Frankreich üblich, seine Eltern und Großeltern beim Vornamen zu nennen? Das mach Alain nämlich ständig und ich finde es seltsam.
SPOILER ENDE
Schreibstil: Der Schreibstil ist ziemlich poetisch, aber leider will es der Autorin nicht so recht gelingen, Spannung aufzubauen. Gegen Ende hin wird die Handlung holprig und es ist einfach zu viel los.
Sie benutzt immer wieder Wiederholungen als rhetorisches Mittel, nur in 50% der Fälle geht das leider in die Hose. So wirkt es eher unabsichtlich, als hätte der*die Lektor*in es übersehen.
Ich bin ja bekanntlich kein Fan vom Erzähler in der ersten Person. Hier gibt es ausgerechnet zwei Erzähler in der ersten Person, die sich im Stil nicht unterscheiden. Hinzu kommt noch ein Erzähler in der dritten Person, der hundert Mal interessanter als die Hauptfiguren ist.
Was ich der Autorin nicht verzeihen kann, ist die Stelle im Buch, an der sie Alains mit Wein verschmiertes Gesicht mit einem "Indianer mit Kriegsbemalung" vergleicht. 1. Stereotypisch. 2. Rassistisch. Pfui, die Autorin sollte sich für diese Wortwahl wirklich schämen! Das sowas heutzutage überhaupt noch gedruckt wird!
Mein Fazit: Eine seichte Romanze, gemischt mit einem vorhersehbaren Plot und Unstimmigkeiten. Muss man nicht gelesen haben, kann man aber.
Meine Bewertung: 2/5 Knöpfe
Sunday, 7 May 2017
Drachenmond Lesechallenge - 2. Runde (Mai - August)
[Disclaimer: Sorry, this is a german book challenge and therfore I won't translate my posts about it]
Auch in der zweiten Runde der Drachenmond Lesechallenge bin ich Teil des Meerjungfrauen-Teams, das von Bianca geleitet und begleitet wird. Mehr zur Challenge erfahrt ihr hier und bei Emely.
MEIN INSTAGRAM (ausschließlich für die Kommentare zu den Leserunden):@valiant_little_tailor_reads
Mai: Schicksalhafte Wendungen
1. A Court of Wings and Ruin - Sarah J. Maas (Rezension)
Seitenzahl: 699
Monatsthema: Ja, jede Menge sogar. Hier entscheidet sich das Schicksal einer ganzen Welt.
Drachenmond-Buch: Nein
Kekse: 40
2. Schmetterlingsblau - Sarah Nisse (Rezension) - LESERUNDE
Seitenzahl: 312
Monatsthema: Ja, die erste Begegnung der Hauptfiguren führt dazu, dass eine der Beiden wieder neuen Lebensmut bekommt.
Drachenmond-Buch: Ja
Kekse 195
Gesamt: 235
Juni: Paralellwelten
1. A Storm of Swords - George R. R. Martin (Rezension)
Seitenzahl: 1177
Monatsthema: Nein
Drachenmond-Buch: Nein
Kekse: 75
2. Rebell: Gläserner Zorn - Mirjam H. Hüberli (Rezension) - LESERUNDE
Seitenzahl: 260
Monatsthema: Ja
Drachenmond-Buch: Ja
Kekse: 195
3. Magic Study - Maria V. Snyder (Rezension)
Seitenzahl: 419
Monatsthema: Nein
Drachenmond-Buch: Nein
Kekse: 15
4. Strange the Dreamer - Laini Taylor (Rezension)
Seitenzahl: 544
Monatsthema: Ja, aber das zu erklären wäre ein riesiger Spoiler (;
Drachenmond-Buch: Nein
Kekse: 40
5. American Gods - Neil Gaiman (Rezension)
Seitenzahl: 640
Monatsthema: Ja, es gibt definitiv Paralellwelten, vor allem da die nordische Mythologie eine Rolle spielt und es da bekanntlich neun Welten gibt.
Drachenmond-Buch: Nein
Kekse: 40
6. Norse Mythology - Neil Gaiman (Rezension)
Seitenzahl: 297
Monatsthema: Ja, wie bei 5. schon erwähnt, gibt es in der nordischen Mythologie neun Welten. In diesem Buch werden sie alle besucht, vor allem spielt die Handlung aber in Asgard, der Welt der Götter.
Drachenmond-Buch: Nein
Kekse: 40
Gesamt: 385
Zwischenstand: 620
Juli: Musik
1. Deep Blue - Jennifer Donnelly (Rezension)
Seitenzahl: 336
Monatsthema: Ja, Magie wird mithilfe von Zaubergesängen gewirkt.
Drachenmond-Buch: Nein
Kekse: 25
2. Lord of Shadows - Cassandra Clare (Rezension)
Seitenzahl: 701
Monatsthema: Nein
Drachenmond-Buch: Nein
Kekse: 50
3. Straßensymphonie - Alexandra Fuchs (Rezension) - LESERUNDE
Seitenzahl: 376
Monatsthema: Ja
Drachenmond-Buch: Ja
Kekse: 200
4. Rebel of the Sands - Alwyn Hamilton (Rezension)
Seitenzahl: 358
Monatsthema: Nein
Drachenmond-Buch: Nein
Kekse: 15
5. Fire Study - Maria V. Snyder (Rezension)
Seitenzahl: 441
Monatsthema: Nein
Drachenmond-Buch: Nein
Kekse: 15
6. Die längste Nacht - Isabel Abedi (Rezension)
Seitenzahl: 400
Monatsthema: Ja, Danilo hat immer die dicke Berta, sein Cello, dabei!
Drachenmond-Buch: Nein
Kekse: 25
7. Die Verratenen - Ursula Poznanski (Rezension)
Seitenzahl: 464
Monatsthema: Nein
Drachenmond-Buch: Nein
Kekse: 15
8. Feuer & Glas: Der Pakt - Brigitte Riebe (Rezension)
Seitenzahl: 384
Monatsthema: Nein
Drachenmond-Buch: Nein
Kekse: 15
9. Die Worte der Weißen Königin - Antonia Michaelis (Rezension) - LESERUNDE
Seitenzahl: 272
Monatsthema: Nein
Drachenmond-Buch: Nein
Kekse: 60
10. Whisper - Isabel Abedi (Rezension)
Seitenzahl: 275
Monatsthema: Nein
Drachenmond-Buch: Nein
Kekse: 10
Gesamt: 430
Zwischenstand: 1050
August: Monster
1. Ewigkeitsgefüge - Laura Labas (Rezension) - LESERUNDE
Seitenzahl: 310
Monatsthema: Ja
Drachenmond-Buch: Ja
Kekse: 195
2. The Girl of Fire and Thorns - Rae Carson (Rezension)
Seitenzahl: 423
Monatsthema: Ja, nur leider habe ich schon wieder vergessen, wie die heißen.
Drachenmond-Buch: Nein
Kekse: 25
3. The Book Thief - Markus Zusak (Rezension) - LESERUNDE
Seitenzahl: 554
Monatsthema: Ja
Drachenmond-Buch: ein
Kekse: 90
4. Min mormor hälsar och säger förlåt - Fredrik Backman (Rezension)
Seitenzahl: 447
Monatsthema: Nein
Drachenmond-Buch: Nein
Kekse: 15
5. Feuerrot - Nina Blazon (Rezension)
Seitenzahl: 512
Monatsthema: Ja, Hexen und Dämonen
Drachenmond-Buch: Nein
Kekse: 40
6. Odinsbarn - Siri Pettersen (Rezension)
Seitenzahl: 662
Monatsthema: Ja, die "Blinden" (freie Übersetzung)
Drachenmond-Buch: Nein
Kekse: 40
7. Röd måne - Elisabet Nemert (Rezension)
Seitenzahl: 384
Monatsthema: Ja, Hexen und Teufel
Drachenmond-Buch: Nein
Kekse: 25
8. En man som heter Ove - Fredrik Backman (Rezension)
Seitenzahl: 348
Monatsthema: Nein
Drachenmond-Buch: Nein
Kekse: 10
9. Uprooted - Naomi Novik (Rezension)
Seitenzahl: 488
Monatsthema: Ja, walkers, Gottesanbeterinnen-Monster, usw.
Drachenmond-Buch: Nein
Kekse: 25
10. Udda verklighet - Nene Ormes (Rezension)
Seitenzahl: 254
Monatsthema: Ja, Gestaltwandler und ein komischer, vampirähnlicher Typ, der Gefühle und Erinnerungen aussaugt anstatt Blut
Drachenmond-Buch: Nein
Kekse: 20
Gesamt: 485
Endstand: 1535
Auch in der zweiten Runde der Drachenmond Lesechallenge bin ich Teil des Meerjungfrauen-Teams, das von Bianca geleitet und begleitet wird. Mehr zur Challenge erfahrt ihr hier und bei Emely.
MEIN INSTAGRAM (ausschließlich für die Kommentare zu den Leserunden):
Mai: Schicksalhafte Wendungen
1. A Court of Wings and Ruin - Sarah J. Maas (Rezension)
Seitenzahl: 699
Monatsthema: Ja, jede Menge sogar. Hier entscheidet sich das Schicksal einer ganzen Welt.
Drachenmond-Buch: Nein
Kekse: 40
2. Schmetterlingsblau - Sarah Nisse (Rezension) - LESERUNDE
Seitenzahl: 312
Monatsthema: Ja, die erste Begegnung der Hauptfiguren führt dazu, dass eine der Beiden wieder neuen Lebensmut bekommt.
Drachenmond-Buch: Ja
Kekse 195
Gesamt: 235
Juni: Paralellwelten
Seitenzahl: 1177
Monatsthema: Nein
Drachenmond-Buch: Nein
Kekse: 75
2. Rebell: Gläserner Zorn - Mirjam H. Hüberli (Rezension) - LESERUNDE
Seitenzahl: 260
Monatsthema: Ja
Drachenmond-Buch: Ja
Kekse: 195
3. Magic Study - Maria V. Snyder (Rezension)
Seitenzahl: 419
Monatsthema: Nein
Drachenmond-Buch: Nein
Kekse: 15
4. Strange the Dreamer - Laini Taylor (Rezension)
Seitenzahl: 544
Monatsthema: Ja, aber das zu erklären wäre ein riesiger Spoiler (;
Drachenmond-Buch: Nein
Kekse: 40
5. American Gods - Neil Gaiman (Rezension)
Seitenzahl: 640
Monatsthema: Ja, es gibt definitiv Paralellwelten, vor allem da die nordische Mythologie eine Rolle spielt und es da bekanntlich neun Welten gibt.
Drachenmond-Buch: Nein
Kekse: 40
6. Norse Mythology - Neil Gaiman (Rezension)
Seitenzahl: 297
Monatsthema: Ja, wie bei 5. schon erwähnt, gibt es in der nordischen Mythologie neun Welten. In diesem Buch werden sie alle besucht, vor allem spielt die Handlung aber in Asgard, der Welt der Götter.
Drachenmond-Buch: Nein
Kekse: 40
Gesamt: 385
Zwischenstand: 620
Juli: Musik
1. Deep Blue - Jennifer Donnelly (Rezension)
Seitenzahl: 336
Monatsthema: Ja, Magie wird mithilfe von Zaubergesängen gewirkt.
Drachenmond-Buch: Nein
Kekse: 25
2. Lord of Shadows - Cassandra Clare (Rezension)
Seitenzahl: 701
Monatsthema: Nein
Drachenmond-Buch: Nein
Kekse: 50
3. Straßensymphonie - Alexandra Fuchs (Rezension) - LESERUNDE
Seitenzahl: 376
Monatsthema: Ja
Drachenmond-Buch: Ja
Kekse: 200
4. Rebel of the Sands - Alwyn Hamilton (Rezension)
Seitenzahl: 358
Monatsthema: Nein
Drachenmond-Buch: Nein
Kekse: 15
5. Fire Study - Maria V. Snyder (Rezension)
Seitenzahl: 441
Monatsthema: Nein
Drachenmond-Buch: Nein
Kekse: 15
6. Die längste Nacht - Isabel Abedi (Rezension)
Seitenzahl: 400
Monatsthema: Ja, Danilo hat immer die dicke Berta, sein Cello, dabei!
Drachenmond-Buch: Nein
Kekse: 25
7. Die Verratenen - Ursula Poznanski (Rezension)
Seitenzahl: 464
Monatsthema: Nein
Drachenmond-Buch: Nein
Kekse: 15
8. Feuer & Glas: Der Pakt - Brigitte Riebe (Rezension)
Seitenzahl: 384
Monatsthema: Nein
Drachenmond-Buch: Nein
Kekse: 15
9. Die Worte der Weißen Königin - Antonia Michaelis (Rezension) - LESERUNDE
Seitenzahl: 272
Monatsthema: Nein
Drachenmond-Buch: Nein
Kekse: 60
10. Whisper - Isabel Abedi (Rezension)
Seitenzahl: 275
Monatsthema: Nein
Drachenmond-Buch: Nein
Kekse: 10
Gesamt: 430
Zwischenstand: 1050
August: Monster
1. Ewigkeitsgefüge - Laura Labas (Rezension) - LESERUNDE
Seitenzahl: 310
Monatsthema: Ja
Drachenmond-Buch: Ja
Kekse: 195
2. The Girl of Fire and Thorns - Rae Carson (Rezension)
Seitenzahl: 423
Monatsthema: Ja, nur leider habe ich schon wieder vergessen, wie die heißen.
Drachenmond-Buch: Nein
Kekse: 25
3. The Book Thief - Markus Zusak (Rezension) - LESERUNDE
Seitenzahl: 554
Monatsthema: Ja
Drachenmond-Buch: ein
Kekse: 90
4. Min mormor hälsar och säger förlåt - Fredrik Backman (Rezension)
Seitenzahl: 447
Monatsthema: Nein
Drachenmond-Buch: Nein
Kekse: 15
5. Feuerrot - Nina Blazon (Rezension)
Seitenzahl: 512
Monatsthema: Ja, Hexen und Dämonen
Drachenmond-Buch: Nein
Kekse: 40
6. Odinsbarn - Siri Pettersen (Rezension)
Seitenzahl: 662
Monatsthema: Ja, die "Blinden" (freie Übersetzung)
Drachenmond-Buch: Nein
Kekse: 40
7. Röd måne - Elisabet Nemert (Rezension)
Seitenzahl: 384
Monatsthema: Ja, Hexen und Teufel
Drachenmond-Buch: Nein
Kekse: 25
8. En man som heter Ove - Fredrik Backman (Rezension)
Seitenzahl: 348
Monatsthema: Nein
Drachenmond-Buch: Nein
Kekse: 10
9. Uprooted - Naomi Novik (Rezension)
Seitenzahl: 488
Monatsthema: Ja, walkers, Gottesanbeterinnen-Monster, usw.
Drachenmond-Buch: Nein
Kekse: 25
10. Udda verklighet - Nene Ormes (Rezension)
Seitenzahl: 254
Monatsthema: Ja, Gestaltwandler und ein komischer, vampirähnlicher Typ, der Gefühle und Erinnerungen aussaugt anstatt Blut
Drachenmond-Buch: Nein
Kekse: 20
Gesamt: 485
Endstand: 1535
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